Ratgeber · Werbekanäle · Google

Google-Werbung schalten: in welcher Reihenfolge, mit welchem Budget und was eine Anfrage kostet.

Werbung bei Google schalten Sie über ein Google-Ads-Konto: Kampagne anlegen, Suchbegriffe wählen, Budget festlegen, Anzeige und Zielseite hinterlegen, Anfragen messen. Ein festes Mindestbudget nennt Google nicht, bezahlt wird je Klick. An einem Tag darf Google bis zum Doppelten des Tagesbudgets ausgeben, im Monat höchstens das 30,4-Fache. Stand: 23. September 2026.

Stand: 23. September 20267,77 bis 41 € je KlickMonatsgrenze 30,4 × Tagesbudget
Sechs Schritte

Wie schalte ich Werbung bei Google?

In sechs Schritten: Google-Ads-Konto anlegen, Zahlungsdaten hinterlegen, Kampagne mit Ziel anlegen, Suchbegriffe und Region wählen, Anzeigentexte und Zielseite hinterlegen, Conversion-Messung für das Formular einrichten. Für Anfragen von Menschen, die gerade suchen, ist die Suchkampagne der Standard. Ohne Messung sieht man nur Klicks, nicht, ob daraus Anfragen werden.

Diese Seite behandelt das Einrichten. Wenn Anzeigen schon laufen und keine Anfrage kommt, hilft Google Ads bringen keine Anfragen; ob Google oder Meta besser passt, zeigt Google Ads oder Meta Ads.

SchrittWas zu tun istWorauf achten
1 KontoGoogle-Ads-Konto anlegen, Rechnungsdaten hinterlegenKonto auf das eigene Unternehmen, nicht auf die Agentur
2 ZielKampagne mit Ziel Leads oder Website-Besuche anlegenfür Anfragen meist eine Suchkampagne
3 SuchbegriffeBegriffe wählen, die Käufer tippen, nicht nur Interessierte„kosten“, „anbieter“, Ort statt „was ist“
4 RegionEinsatzgebiet eingrenzennur dort werben, wo Sie liefern können
5 Anzeige und ZielseiteAnzeigentexte, eine Seite mit genau einem Angebotnicht auf die Startseite verlinken
6 MessungFormular als Conversion einrichtenohne Messung keine Kosten je Anfrage
Klickpreise aus dem eigenen Konto

Was kostet Werbung bei Google?

So viel, wie ein Klick auf Ihren Suchbegriff kostet, mal die Zahl der Klicks. Unser eigenes Keyword-Planer-Konto zeigt je nach Suchbegriff 7,77 bis 41 Euro je Klick oben auf der Seite. Bei 3 Prozent Formularquote sind das 259 bis 1.367 Euro je Anfrage. Das Budget legen Sie selbst fest; Google gibt im Monat höchstens das 30,4-Fache des Tagesbudgets aus.

ZielgruppeSuchbegriffKlickpreis (Euro)Kosten je Anfrage bei 3 % (Euro)
Handwerkwerbung für handwerker7,77259
Zahnarztpraxenzahnarzt marketing12,63421
Steuerberater und Kanzleiensteuerberater marketing21,00700
Immobilienmaklermakler leads21,64721
B2B-Dienstleisterleadgenerierung b2b41,001.367

Gebotspreise für Anzeigen oben auf der Seite aus dem eigenen Google-Ads-Keyword-Planer-Konto, Stand 22.08.2026. Die Suchbegriffe sind Begriffe, mit denen Betriebe Marketing suchen; die Klickpreise für Ihre eigenen Kundenbegriffe zeigt Ihnen der Keyword-Planer in Ihrem Konto. Formularquote 3 Prozent als Annahme wie auf allen Rechnerseiten.

Die Budgetregel, die Überraschungen verhindert: Google darf an einem einzelnen Tag bis zum Doppelten des durchschnittlichen Tagesbudgets ausgeben, im Monat aber höchstens das 30,4-Fache. 30,4 ist die durchschnittliche Zahl der Tage eines Monats. Wer 304 Euro im Monat ausgeben will, setzt also 10 Euro am Tag; so rechnet es die Google-Hilfe selbst vor.

Rechenweg

Wie viel Budget braucht Google-Werbung am Anfang?

So viel, dass im Monat genug Anfragen entstehen, um überhaupt etwas zu lernen. Die Formel lautet Budget gleich gewünschte Anfragen mal Klickpreis geteilt durch Formularquote. Für fünf Anfragen im Monat sind das bei 7,77 Euro je Klick rund 1.295 Euro, bei 41 Euro je Klick rund 6.833 Euro. Wer weniger einsetzt, misst vor allem Zufall.

Klickpreis (Euro)Anfragen je Monat (Ziel)Formularquote (Prozent)Budget je Monat (Euro)Tagesbudget (Euro)
7,77531.29542,60
12,63532.10569,24
21,00533.500115,13
41,00536.833224,78

Modellrechnung mit offengelegten Annahmen: fünf Anfragen je Monat als Ziel, 3 Prozent Formularquote, Klickpreise aus dem eigenen Keyword-Planer-Konto (Stand 22.08.2026). Tagesbudget gleich Monatsbudget geteilt durch 30,4. Eigene Werte rechnet der Werbebudget-Rechner.

Schwelle

Ab wann lohnt sich Google-Werbung für ein kleines Unternehmen?

Wenn ein Auftrag mehr wert ist als das, was rund sechs Anfragen kosten. Mit 60 Prozent Terminquote und 30 Prozent Abschlussquote braucht ein Auftrag im Mittel 5,6 Anfragen. Bei 259 Euro je Anfrage sind das rund 1.439 Euro je Auftrag, bei 1.367 Euro rund 7.594 Euro. Liegt Ihr Deckungsbeitrag je Auftrag darunter, lohnt Google nicht; dann zuerst Bestand und Nachfassen.

Klickpreis (Euro)Kosten je Anfrage (Euro)Anfragen je AuftragKosten je Auftrag (Euro)
7,772595,61.439
12,634215,62.339
21,007005,63.889
41,001.3675,67.594

Modellrechnung: Kosten je Auftrag gleich Kosten je Anfrage geteilt durch 0,6 Terminquote und 0,3 Abschlussquote, beides Annahmen wie auf allen Rechnerseiten. Ob Ihr Auftrag das trägt, zeigt der Kundenwert-Rechner; die Reihenfolge der günstigeren Wege steht auf Neue Kunden gewinnen.

Maps

Wie komme ich mit Werbung in Google Maps?

Über ein Google-Unternehmensprofil, das mit dem Google-Ads-Konto verknüpft ist. Anzeigen in Google Maps setzen diese Verknüpfung voraus; ohne Profil gibt es keine Maps-Anzeige. Für Betriebe mit Laufkundschaft oder festem Einsatzgebiet kann das sinnvoll sein. Für Anfragen per Formular trägt meist die normale Suchanzeige mit eigener Zielseite mehr.

Was das praktisch heißt: Wer in Maps werben will, braucht zuerst ein bestätigtes Unternehmensprofil mit korrekter Adresse und Öffnungszeiten. Das Profil sollten Sie selbst pflegen; es ist Ihr Eintrag, nicht der Ihrer Agentur. Wir führen für AKTIVIERUNGSWERK bewusst kein eigenes Profil und bieten die Profilpflege nicht an; die Gründe stehen auf Bei Google besser gefunden werden.

Für Praxen und andere Heilberufe gelten in Maps dieselben Regeln wie in der Suche: sachliche Anzeige, kein Heilversprechen. Die Einzelheiten je Beruf stehen auf den Seiten zu Physiotherapie und Heilpraktikern.

Einordnung

Google-Werbung selbst schalten oder schalten lassen?

Selbst schalten lohnt, wenn jemand im Betrieb jede Woche eine Stunde Zeit hat, Suchbegriffe prüft, unpassende ausschließt und Kosten je Anfrage liest. Schalten lassen lohnt, wenn diese Stunde fehlt oder der Klickpreis so hoch ist, dass Fehler teuer werden. In beiden Fällen gehört das Konto dem Betrieb, nicht der Agentur.

Woran man eine gute Einrichtung erkennt: Die Suchbegriffe enthalten Kaufsignale wie Ort, Kosten oder Anbieter. Die Anzeige führt auf eine Seite mit genau einem Angebot. Das Formular ist als Conversion eingerichtet, und im Bericht steht die Zahl, die zählt: Kosten je Anfrage, nicht Klicks.

Wie wir das für Betriebe aufsetzen, steht auf Performance-Marketing. Dort steht auch, was vor dem ersten Euro geklärt sein muss.

Belege

Quellen und Stand.

Stand: 23. September 2026. Klickpreise aus dem eigenen Google-Ads-Keyword-Planer-Konto vom 22.08.2026, Gebotspreise für Anzeigen oben auf der Seite. Die Rechnungen arbeiten mit offengelegten Annahmen und ersetzen keine Messung in Ihrem Konto.

FAQ

Häufige Fragen zu Google-Werbung.

Was kostet Google-Werbung im Monat?+
So viel, wie Sie festlegen. Google gibt im Monat höchstens das 30,4-Fache des durchschnittlichen Tagesbudgets aus. Was dabei herauskommt, hängt am Klickpreis: Unser eigenes Keyword-Planer-Konto zeigt 7,77 bis 41 Euro je Klick, je nach Suchbegriff. Für fünf Anfragen im Monat sind das in der Modellrechnung rund 1.295 bis 6.833 Euro.
Gibt es ein Mindestbudget bei Google Ads?+
Google nennt kein festes Mindestbudget; die Google-Hilfe rechnet in ihrem Beispiel mit 10 Euro am Tag. Sinnvoll ist ein Budget, das genug Klicks für einige Anfragen im Monat bringt. Bei 3 Prozent Formularquote braucht eine Anfrage rund 33 Klicks.
Kann Google mehr ausgeben als mein Tagesbudget?+
Ja, an einzelnen Tagen bis zum Doppelten des durchschnittlichen Tagesbudgets. Über den Monat gibt Google aber höchstens das 30,4-Fache des Tagesbudgets aus. Wer ein festes Monatsbudget hat, teilt es durch 30,4 und setzt diesen Wert als Tagesbudget.
Wie bekomme ich eine Anzeige in Google Maps?+
Mit einem Google-Unternehmensprofil, das mit Ihrem Google-Ads-Konto verknüpft ist. Ohne diese Verknüpfung gibt es keine Anzeige in Maps. Das Profil sollte Ihnen gehören und von Ihnen gepflegt werden, nicht von einer Agentur.
Auf welche Seite sollte eine Google-Anzeige führen?+
Auf eine Seite mit genau dem Angebot, das die Anzeige verspricht, mit Preis oder Kostenrahmen und einem kurzen Formular. Die Startseite ist fast immer die falsche Wahl, weil der Besucher dort erst suchen muss. Das kostet Anfragen, die Sie schon bezahlt haben.
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Nächster Schritt

Rechnen wir mit Ihren Zahlen, was eine Anfrage über Google kosten darf, bevor das erste Budget fließt.

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