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YouTube-Werbung schalten: welches Format, was es kostet und warum die ersten 5 Sekunden entscheiden.

YouTube-Werbung schalten Sie über Google Ads: Video auf YouTube hochladen, in Google Ads eine Videokampagne anlegen, Format und Budget wählen. Überspringbare Anzeigen können Zuschauer nach 5 Sekunden wegklicken. Beim Gebot je Aufruf zahlen Sie erst, wenn jemand 30 Sekunden zusieht, bei kürzeren Videos bis zum Ende, oder mit dem Video interagiert. Stand: 23. September 2026.

Stand: 23. September 2026überspringbar nach 5 Sekundenbezahlt ab 30 Sekunden
Vier Schritte

Wie schalte ich Werbung auf YouTube?

In vier Schritten: Video auf YouTube hochladen, in Google Ads eine Videokampagne mit Ziel anlegen, Format und Zielgruppe wählen, Budget festlegen. Die Videoinhalte müssen auf YouTube liegen; ausgeliefert werden die Anzeigen auf YouTube und je nach Format auch auf Websites und in Apps von Google-Videopartnern. Die Budgetregeln sind dieselben wie bei Google Ads.

Diese Seite behandelt YouTube. Wie Suchanzeigen bei Google eingerichtet werden, steht auf Google-Werbung schalten; für kurze Videos auf anderen Plattformen auf TikTok-Werbung schalten.

SchrittWas zu tun istWorauf achten
1 VideoVideo auf YouTube hochladendie ersten 5 Sekunden tragen die Botschaft
2 Kampagnein Google Ads eine Videokampagne mit Ziel anlegenZiel Leads, wenn Anfragen entstehen sollen
3 Format und ZielgruppeFormat wählen, Region und Zielgruppe eingrenzenRemarketing auf Zuschauer ist bei überspringbaren und In-Feed-Anzeigen möglich
4 BudgetTagesbudget festlegenan einem Tag bis zum Doppelten, im Monat höchstens das 30,4-Fache
Formate im Vergleich

Welche YouTube-Werbeformate gibt es?

Fünf, die für Betriebe in Frage kommen: überspringbare In-Stream-Anzeigen, nicht überspringbare In-Stream-Anzeigen mit 15 bis 60 Sekunden, Bumper-Anzeigen mit höchstens 6 Sekunden, In-Feed-Anzeigen in Suche und Empfehlungen und Anzeigen in YouTube Shorts. Sie unterscheiden sich darin, ob man überspringen kann und wofür bezahlt wird: für Aufrufe, Klicks oder Einblendungen.

FormatLänge (Sekunden, soweit angegeben)ÜberspringbarAbrechnung
In-Stream, überspringbarkeine Höchstlänge, unter 3 Minuten empfohlennach 5 Sekundenje Aufruf: ab 30 Sekunden, bis zum Ende oder bei Interaktion
In-Stream, nicht überspringbar15 bis 60 Sekundenneinje 1.000 Einblendungen
Bumperhöchstens 6 Sekunden, mindestens 5neinje 1.000 Einblendungen
In-Feedkeine Höchstlängenicht zutreffendbei Klick oder automatischer Wiedergabe ab 10 Sekunden
YouTube Shortsunter 60 Sekunden empfohlenkeine Angabekeine Angabe in der Formatübersicht

Nach der Google-Ads-Hilfe zu Videoanzeigenformaten, Stand 23. September 2026. Bei den Gebotsstrategien Ziel-CPM, Ziel-CPA und Conversions maximieren wird auch die überspringbare Anzeige nach Einblendungen abgerechnet. Seit Oktober 2025 heißt der Messwert „Aufrufe“ in Google Ads „TrueView-Aufrufe“.

Abrechnung

Was kostet YouTube-Werbung?

Einen festen Preis gibt es nicht, und das Budget legen Sie selbst fest. Entscheidend ist, wofür bezahlt wird: Bei der überspringbaren Anzeige mit Gebot je Aufruf kostet ein Zuschauer, der nach 5 Sekunden überspringt, nichts. Bezahlt wird erst ab 30 Sekunden Zuschauen oder bei einer Interaktion. Nicht überspringbare und Bumper-Anzeigen werden je tausend Einblendungen abgerechnet.

Warum das für kleine Budgets zählt: Die Abrechnung je Aufruf bezahlt nur Zuschauer, die dranbleiben. Ein Video, das in den ersten Sekunden sagt, für wen es ist, sortiert die Falschen selbst aus, und die kosten nichts. Ein Video, das mit Logo und Musik beginnt, verliert die Richtigen gleich mit.

Für das Budget gelten die Regeln von Google Ads: an einem einzelnen Tag bis zum Doppelten des durchschnittlichen Tagesbudgets, im Monat höchstens das 30,4-Fache. Klickpreise und Aufrufpreise für YouTube haben wir nicht selbst gemessen; wir nennen deshalb keine. Wie viel Budget zu Ihrem Ziel passt, rechnet der Werbebudget-Rechner.

Voraussetzungen

Was brauche ich, um auf YouTube zu werben?

Ein Video, das auf YouTube liegt, ein Google-Ads-Konto mit Zahlungsdaten und eine Zielseite, wenn Anfragen entstehen sollen. Ein Filmteam braucht es nicht: Für Betriebe reichen oft 30 bis 60 Sekunden mit einer klaren Aussage am Anfang. Wichtiger als die Bildqualität ist, dass die ersten 5 Sekunden sagen, für wen das Video ist.

Was im Video stehen sollte: In den ersten 5 Sekunden die Zielgruppe und das Problem, weil danach übersprungen werden kann. Bis Sekunde 30 das Angebot, weil ab dort bei der Abrechnung je Aufruf bezahlt wird. Am Ende ein Satz, was der Zuschauer tun soll, und eine Zielseite, auf der genau das möglich ist.

Für Praxen gelten auf YouTube dieselben Grenzen wie überall: kein Heilversprechen, keine Vorher-Nachher-Bilder bei Schönheitsoperationen ohne medizinische Notwendigkeit. Die Regeln je Beruf stehen auf den Branchenseiten, etwa Zahnarzt-Marketing.

Einordnung

Lohnt sich YouTube-Werbung für kleine Unternehmen?

Wenn die Leistung erklärt werden muss oder gezeigt werden kann, und wenn das Video in den ersten 5 Sekunden trägt. Für die Suche nach einem Anbieter mit akutem Bedarf ist die Google-Suche meist der bessere erste Kanal. YouTube eignet sich dann als zweiter Schritt, wenn die Suchanzeigen laufen und die Leistung mehr Erklärung braucht, als in eine Anzeige passt.

Die Reihenfolge, die wir empfehlen: erst die Suchanzeige für Menschen, die schon suchen, dann YouTube für Besucher, die nicht angefragt haben. Zuschauer dieser Anzeigen lassen sich laut Google bei überspringbaren, In-Feed- und Shorts-Anzeigen später erneut ansprechen. Welche Kanäle zu Ihrer Branche passen, klären wir im Potential & Process Audit.

Belege

Quellen und Stand.

  • Google Ads-Hilfe, Videoanzeigenformate: Videoanzeigenformate: überspringbar nach 5 Sekunden, Abrechnung je Aufruf ab 30 Sekunden, bis zum Ende oder bei Interaktion; nicht überspringbar 15 bis 60 Sekunden; Bumper höchstens 6 Sekunden; In-Feed-Abrechnung bei Klick oder Wiedergabe ab 10 Sekunden; Inhalte müssen auf YouTube liegen; Messwert seit Oktober 2025 TrueView-Aufrufe
  • Google Ads-Hilfe, Durchschnittliche Tagesbudgets: Durchschnittliches Tagesbudget: an einem Tag höchstens das Doppelte, im Monat höchstens das 30,4-Fache

Stand: 23. September 2026, beide Seiten an diesem Tag abgerufen. Preise je Aufruf haben wir nicht gemessen; die Seite nennt deshalb keine.

FAQ

Häufige Fragen zu YouTube-Werbung.

Kann man auf YouTube kostenlos werben?+
Anzeigen kosten Geld, aber nicht jeder Zuschauer. Bei überspringbaren Anzeigen mit Gebot je Aufruf zahlen Sie nur, wenn jemand 30 Sekunden zusieht, bei kürzeren Videos bis zum Ende, oder mit dem Video interagiert. Wer nach 5 Sekunden überspringt, kostet nichts. Unbezahlt bleibt nur der eigene Kanal mit regelmäßigen Videos.
Wie lang darf eine YouTube-Anzeige sein?+
Das hängt am Format. Überspringbare In-Stream-Anzeigen haben keine Höchstlänge, empfohlen sind unter 3 Minuten. Nicht überspringbare Anzeigen dauern 15 bis 60 Sekunden, Bumper-Anzeigen höchstens 6 Sekunden. Für Shorts empfiehlt Google unter 60 Sekunden.
Brauche ich einen YouTube-Kanal, um zu werben?+
Ja, denn das Video muss auf YouTube liegen, und hochladen lässt es sich nur über einen Kanal. Die Kampagne selbst legen Sie in Google Ads an. Der Kanal muss dafür keine Abonnenten haben.
Wo erscheinen YouTube-Anzeigen?+
Auf YouTube vor, während oder nach anderen Videos, in der YouTube-Suche, bei den empfohlenen Videos und in Shorts, je nach Format. Einige Formate laufen zusätzlich auf Websites und in Apps von Google-Videopartnern.
Was ist besser für Betriebe: YouTube oder TikTok?+
Das entscheidet das Budget und die Leistung. YouTube-Werbung läuft über Google Ads mit den dortigen Budgetregeln; der TikTok Ads Manager verlangt mehr als 50 Dollar Tagesbudget je Kampagne. Für erklärungsbedürftige Leistungen mit längerem Video passt YouTube meist besser.
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