Werbeerfolg messen heißt, jede Anzeige bis zur Anfrage und zum Auftrag zu verfolgen, nicht bis zum Klick. Dafür reichen sieben Kennzahlen: Klickrate, Conversion-Rate, Kosten je Anfrage, Qualifizierungsrate, Abschlussquote, Nettovolumen je Kunde und Kundenwert. Die Zahl, die zählt, ist Kosten je Anfrage: Klickpreis geteilt durch Formularquote. Stand: 23. September 2026.
Sieben, in der Reihenfolge des Weges vom Klick zum Kunden: Klickrate, Conversion-Rate, Kosten je Anfrage, Qualifizierungsrate, Abschlussquote, Nettovolumen je Kunde und Kundenwert. Die ersten drei stehen in der Werbeplattform, die übrigen vier nur in Ihrem Kalender und Ihrer Auftragsliste. Werbung, die nur mit den ersten drei bewertet wird, sieht oft besser aus, als sie ist.
Diese Seite erklärt die Messung. Den Rechner dazu finden Sie unter Funnel-Rechner; wie wir die sieben Kennzahlen mit Ihren Daten erheben, steht auf Potential & Process Audit.
| Kennzahl | Rechenweg | Einheit | Quelle der Zahl |
|---|---|---|---|
| Klickrate | Klicks geteilt durch Einblendungen | Prozent | Werbeplattform |
| Conversion-Rate | Anfragen geteilt durch Klicks | Prozent | Conversion-Messung oder Formularzähler |
| Kosten je Anfrage | Ausgaben geteilt durch Anfragen | Euro | Rechnung aus beiden |
| Qualifizierungsrate | passende Anfragen geteilt durch alle Anfragen | Prozent | Ihre Bewertung je Anfrage |
| Abschlussquote | Aufträge geteilt durch Termine | Prozent | Kalender und Auftragsliste |
| Nettovolumen je Kunde | Umsatz je Auftrag ohne durchlaufende Posten | Euro | Rechnungen |
| Kundenwert | Nettovolumen mal Aufträge je Kunde über die Jahre | Euro | Rechnungen der letzten Jahre |
Klickpreis geteilt durch Formularquote, oder einfacher: Ausgaben des Monats geteilt durch Anfragen des Monats. Bei 7,77 Euro je Klick und 3 Prozent Formularquote sind das 259 Euro je Anfrage, bei 41 Euro je Klick 1.367 Euro. Ob das viel ist, sagt erst der Kundenwert: Eine Anfrage darf so viel kosten, wie der Deckungsbeitrag des Auftrags geteilt durch die Anfragen je Auftrag hergibt.
| Klickpreis (Euro) | Formularquote (Prozent) | Klicks je Anfrage | Kosten je Anfrage (Euro) |
|---|---|---|---|
| 7,77 | 3 | 33 | 259 |
| 12,63 | 3 | 33 | 421 |
| 21,00 | 3 | 33 | 700 |
| 41,00 | 3 | 33 | 1.367 |
Klickpreise aus dem eigenen Google-Ads-Keyword-Planer-Konto, Stand 22.08.2026, Gebotspreise oben auf der Seite; 3 Prozent Formularquote als Annahme wie auf allen Rechnerseiten. Bei 3 Prozent braucht eine Anfrage rund 33 Klicks. Eigene Werte im Cost-per-Lead-Rechner.
Mit einem Conversion-Ereignis für das Formular und einer Kennzeichnung je Kampagne. Google Ads erfasst Conversions über ein Tag auf der Website; das setzt ein Cookie und braucht in Deutschland die Einwilligung des Besuchers. Unabhängig davon tragen Kampagnen-Parameter in der Zieladresse die Herkunft bis ins Formular, und ein Feld „Wie sind Sie auf uns gekommen?“ fängt den Rest auf.
Was Google unter einer Conversion versteht: eine Kundenaktivität, die für Ihr Unternehmen wertvoll ist, etwa ein abgeschicktes Formular oder ein Anruf. Für Anrufe über Anzeigen bietet Google eine Weiterleitungsnummer, die Dauer und Vorwahl erfasst, ohne Tag auf der Website. Bei automatischen Gebotsstrategien nennt Google eine Lernphase von 7 bis 14 Tagen; Änderungen an Budget oder Zielen in dieser Zeit setzen sie zurück.
Warum das Tag allein nicht reicht: Wer die Einwilligung verweigert, wird nicht gezählt, ist aber trotzdem Kunde. Deshalb steht in unseren Formularen ein verstecktes Feld für die Kampagnen-Parameter und ein sichtbares für die Herkunft in den Worten des Kunden. Beide zusammen ergeben eine Zählung, die auch ohne Cookie stimmt.
Ja, mit Einschränkungen. Matomo lässt sich ohne Cookies betreiben, dann entfällt das Speichern auf dem Gerät des Besuchers, das nach § 25 Abs. 1 TDDDG eine Einwilligung verlangt. Die DSGVO gilt für die Verarbeitung trotzdem; Matomo selbst weist darauf hin, dass die Ausnahme von der Einwilligung an Bedingungen hängt, etwa daran, dass keine Besucherkennung gespeichert wird.
Wie wir es selbst halten: AKTIVIERUNGSWERK läuft mit einem selbst gehosteten Matomo ohne Cookies und mit gekürzten IP-Adressen; deshalb sehen Sie hier keinen Banner. Was dabei verloren geht: Wiederkehrende Besucher werden nicht als dieselbe Person erkannt. Was bleibt: Seitenaufrufe, Herkunft, Verweildauer und Formulare, und das reicht für die sieben Kennzahlen.
Die Einordnung ist unsere Lesart von § 25 TDDDG und der Matomo-Dokumentation, keine Rechtsberatung. Wer das Google-Tag für Conversions einsetzt, braucht die Einwilligung, weil das Tag ein Cookie setzt.
Mit vier Zahlen jede Woche: Ausgaben, Anfragen, davon passende Anfragen, Termine. Daraus folgen Kosten je Anfrage und Kosten je Termin. Die Schwelle, ab der Sie abbrechen, steht vorher fest und leitet sich aus dem Kundenwert ab. Bewertet wird frühestens nach der Lernphase, bei Google nach 7 bis 14 Tagen, und über mindestens vier Wochen.
| Fehler | Wirkung | Abhilfe |
|---|---|---|
| Klicks statt Anfragen zählen | teure Kampagnen sehen erfolgreich aus | Conversion-Ereignis für das Formular einrichten |
| Startseite als Ziel der Anzeige | Besucher finden das Angebot nicht | eine Seite je Angebot mit Formular |
| Budget in der Lernphase ändern | Google setzt die Lernphase zurück | 7 bis 14 Tage nicht anfassen |
| Keine Herkunft im Formular | Anfragen lassen sich keinem Kanal zuordnen | Kampagnen-Parameter und Herkunftsfeld |
| Eigene Arbeitszeit nicht bewertet | Bestand wirkt kostenlos, Anzeigen teuer | Stunden mit 26,76 Euro ansetzen |
Wenn Anzeigen laufen und trotzdem keine Anfrage kommt, hilft die Fehlersuche auf Google Ads bringen keine Anfragen. Wie die Reihenfolge der Wege zu neuen Kunden aussieht, steht auf Neue Kunden gewinnen.
Stand: 23. September 2026. Die rechtliche Einordnung von Matomo ohne Cookies ist unsere Lesart und ersetzt keine Rechtsberatung. Klickpreise aus dem eigenen Keyword-Planer-Konto vom 22.08.2026; Quoten sind Annahmen.
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