Ästhetik, Zahnmedizin, Orthopädie, Augenheilkunde, Dermatologie: Praxen mit Selbstzahler- und Privatleistungen konkurrieren überregional um Patienten, die sich informieren, vergleichen und dann entscheiden. Gleichzeitig liegt in der eigenen Patientenkartei das günstigste Potenzial: Recall, Kontrolle, Folgebehandlung. Wir bauen beides, HWG- und berufsrechtskonform, und zwar innerhalb dessen, was Heilmittelwerbegesetz und Berufsordnung zulassen.
Kontrolltermine, Nachsorge, Prophylaxe, Folgebehandlungen: ohne System bleibt ein großer Teil der Patienten einfach weg.
Kontaktformular, Telefon besetzt, Rückruf am nächsten Tag. Der Interessent hat inzwischen zwei andere Praxen angefragt.
Unsicherheit über HWG und Berufsordnung führt dazu, dass gar nicht oder austauschbar geworben wird.
Voreingestellt mit typischen Werten für Fachärzte & Privatkliniken. Ziehen Sie die Regler auf Ihre Zahlen.
Kostenfrei · 20 Minuten · kein Mandatszwang
Sie bekommen die Rechnung mit Ihren Werten, die offengelegten Annahmen und den Reaktivierungsplan, den wir selbst fahren, als Mail. Kein Termin nötig, keine Warteschleife.
Volle Praxis, überlastetes Team, aber zu viele reine Kassenpatienten und zu wenige Selbstzahler- und IGeL-Leistungen. Gleichzeitig steht die Kartei voller Patienten, die seit Jahren nicht mehr da waren, und niemand spricht sie an.
Recall-Sequenz für Jahres-Check-ups, Nachsorge und Ästhetik: fünf Mails in 14 Tagen, danach Anlass-Mails zu neuen Behandlungsmethoden. Antworten landen per Tag bei der Rezeption, Termine gehen über einen Online-Terminlink.
Export aus dem Praxisverwaltungssystem, Segmentierung nach Leistung, letztem Termin und Einwilligung. Abgleich mit HWG und Berufsordnung, bevor eine Mail rausgeht.
Sequenzen je Leistungsbereich, Double-Opt-in für Interessenten, Tag-Übergabe an die Rezeption, Erinnerungen vor dem Termin.
Aufklärende Creatives ohne Heilsversprechen, Landingpage mit Ablauf, Kosten und Terminformular, Retargeting für Unentschlossene.
Kurzfragebogen vor dem Termin, Rückruf-Skript für die Rezeption, Ausfallquote als Kennzahl im Reporting.
Kein Kundenfall, sondern eine nachvollziehbare Rechnung mit denselben Annahmen wie im Rechner.
| Position | Szenario A · 2 % | Szenario B · 4 % |
|---|---|---|
| Kontakte im Bestand | 3.000 | 3.000 |
| Erreichbar (80 %) | 2.400 | 2.400 |
| Quote nach Reaktivierung | 2 % | 4 % |
| Reaktivierte Termine p. a. | 48 | 96 |
| Ø Wert je Abschluss | 1.200 € | 1.200 € |
| Zusatzumsatz p. a. | 57.600 € | 115.200 € |
| Zusatzumsatz p. M. | 4.800 € | 9.600 € |
Vorher: 3.000 Kontakte liegen im System, werden nicht angesprochen und bringen aus dem Bestand 0 €. Nachher: Im Szenario A entstehen 48 zusätzliche Termine im Jahr, das sind 57.600 € Zusatzumsatz, ohne einen Euro Werbebudget. Szenario B zeigt, was bei 4 % möglich ist.
Beispielszenario: Modellrechnung mit offengelegten Annahmen, keine Kundendaten, keine Ergebniszusage. Ihre Zahlen rechnen wir im Audit mit Ihrem Export nach.
Eigene Werte einsetzenZahnarzt-Recall ist etwas anderes als die Entscheidungsphase vor einer Schönheits-OP. Deshalb hat jedes Fachgebiet eigene Schmerzpunkte, Selbstzahler-Leistungen, Rechner-Presets und den passenden Rechtsrahmen.
Praxismarketing für Fachärzte besteht aus vier Bausteinen, und die Reihenfolge entscheidet über die Kosten: erst der Export aus dem Praxisverwaltungssystem, dann die Recall-Strecke an bereits bekannte Patienten, dann bezahlte Suche, zuletzt die Vorqualifizierung vor dem Termin. Für „praxismarketing für ärzte“ ruft der Keyword-Planer 12,67 Euro auf, ein Gebotspreis je Klick und kein Honorar (eigenes Konto, Stand 22.08.2026).
Warum diese Reihenfolge und keine andere: Ein Kontakt aus dem eigenen System kostet kein Klickgeld, eine Suchanzeige kostet es bei jedem Aufruf. Der Begriff „praxismarketing für ärzte“ liegt bei 100 bis 1000 Anfragen im Monat (eigenes Keyword-Planer-Konto, Stand 22.08.2026), „patientenakquise“ ebenfalls bei 100 bis 1000, dort mit 3,00 bis 7,66 Euro Gebot je Klick und damit Anzeigenkosten statt Behandlungspreis (eigenes Konto, Stand 06.09.2026). Wer mit Baustein drei anfängt, bezahlt Fremde, bevor er die Bekannten gefragt hat.
Baustein vier ist der, den Praxen am häufigsten auslassen. Ohne Felder vor dem Absenden landet jede Anfrage gleich behandelt in der Rezeption, und die teuerste Anfrage aus Baustein drei liegt neben der billigsten aus Baustein eins. Wie die Kette vom Klick bis zum Termin gebaut wird, steht auf Performance Marketing und Ads; die Strecke für den Bestand beschreibt Automatisierte Kunden-Reaktivierung.
Erlaubt ist sachliche berufsbezogene Information: § 27 Abs. 2 der Musterberufsordnung für die in Deutschland tätigen Ärztinnen und Ärzte gestattet sie ausdrücklich, Absatz 3 untersagt anpreisende, irreführende oder vergleichende Werbung. Das Heilmittelwerbegesetz zieht die zweite Linie und verbietet außerhalb der Fachkreise die Werbung mit der Wiedergabe von Krankengeschichten, wenn sie missbräuchlich, abstoßend oder irreführend erfolgt oder zu einer falschen Selbstdiagnose verleiten kann.
Innerhalb dieser Grenze bleibt mehr, als die meisten Praxen nutzen: die Erklärung eines Verfahrens mit Ablauf, Dauer und Kostenrahmen, die Ankündigung gekennzeichneter Tätigkeitsschwerpunkte nach § 27 Abs. 4 Nr. 3 derselben Musterberufsordnung, die Erinnerung an eine fällige Untersuchung und die Erreichbarkeit selbst. Für „patientenakquise“ ruft der Keyword-Planer 3,00 bis 7,66 Euro auf, wieder ein Gebot je Klick und kein Preis der Leistung (eigenes Konto, Stand 06.09.2026).
Die Musterberufsordnung entfaltet für sich genommen keine Rechtswirkung. Verbindlich wird sie erst, wenn die Kammerversammlung der zuständigen Landesärztekammer sie als Satzung beschließt und die Aufsichtsbehörde sie genehmigt; die Fassung des 130. Deutschen Ärztetages vom 13. Mai 2026 sagt das ausdrücklich. Über den Einzelfall entscheidet deshalb Ihre Kammer. Wir texten sachlich, verzichten auf jede Wirkungsaussage und legen Grenzfälle vor der Veröffentlichung Ihrem Berufsrechtsberater vor.
Weil zwischen Fundstelle und Termin fünf Schritte liegen: Anzeige in der Trefferliste, Klick, Seite lesen, Formular absenden, Rückruf annehmen. Jeder Schritt hat seine eigene Abbruchstelle, und die erste sitzt vor dem Klick. Auf dieser Domain sind es 911 Impressionen ohne einen einzigen Klick bei Durchschnittsposition 49,9 in 28 Tagen (Search Console, Stand 06.09.2026); gefunden werden heißt gesehen werden, nicht angeklickt.
Der vierte Schritt lässt sich ebenfalls beziffern. Diese Domain rechnet mit 3 Prozent Formular-Conversion, das heißt: von 100 Besuchern einer Seite senden 3 das Formular ab und 97 gehen ohne Spur. Danach folgen 60 Prozent Terminquote und 30 Prozent Abschlussquote je Termin. Die drei Werte sind Annahmen dieser Domain, auf allen Seiten dieselben, und keine gemessenen Praxiswerte.
Was den vierten Schritt kaputtmacht, ist selten der Text und meistens die Position. Am 6. September 2026 lag der wichtigste Handlungsknopf dieser Website auf einem iPhone bei 922 Pixeln und damit unter der Falz, und 138 Verweise sprangen auf einen Anker 1.500 Pixel unter dem Formular. Beides ist gemessen und behoben. Prüfen Sie Ihre Praxisseite mit derselben Frage: Sieht ein Patient auf dem Telefon ohne zu scrollen ein Eingabefeld?
Indem der Kalender die Erinnerung übernimmt und nicht das Gedächtnis der Rezeption. Die Gesundheitsuntersuchungs-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses gibt den gröbsten Takt vor: ab Vollendung des 35. Lebensjahres besteht alle drei Jahre Anspruch auf eine allgemeine Gesundheitsuntersuchung, also alle 36 Monate; zwischen 18 und 35 einmalig. Die Fachgebiete legen ihre eigenen Intervalle darüber.
Beim Team bleiben drei Handgriffe, und keiner fällt täglich an: das Anstoßen des Exports als monatliche Routine, die fachliche Freigabe der Texte einmal je Strecke, und die Bearbeitung der Rückläufer, die getaggt an der Rezeption ankommen statt als Sammelpostfach. Alles dazwischen, also Versand, zweite Stufe und Auswertung je Leistungsbereich, läuft ohne die Praxis.
Der Unterschied zum Erinnerungsfeld in der Praxissoftware liegt genau dort. Das Feld weiß, wann jemand fällig ist, und schweigt danach. Eine Strecke fragt nach einem festen Abstand ein zweites Mal, hört auf, sobald jemand einen Termin nimmt, und meldet am Monatsende zurück, welcher Anlass Termine gebracht hat und welcher nicht. Was ein wiederkehrender Patient über die Behandlungsjahre wert ist, rechnet der Kundenwert-Rechner mit Ihren eigenen Zahlen durch.
Diese Seite nennt keine Preisliste, sondern den rechenbaren Teil. Das Mediabudget folgt aus dem Klickpreis: 12,67 Euro Gebot je Klick im Keyword-Planer und kein Honorar, geteilt durch 3 Prozent Formular-Conversion, ergeben 422 Euro je Anfrage; geteilt durch 60 Prozent Terminquote 704 Euro je Beratungstermin; geteilt durch 30 Prozent Abschlussquote 2.346 Euro je gewonnenem Patienten. Alle drei Quoten sind Annahmen dieser Domain.
Gegen diese 2.346 Euro steht nicht das Honorar einer einzelnen Leistung, sondern der Wert des Patienten über die Behandlungsjahre. Die Rechnung dieser Seite setzt 1.200 Euro je Selbstzahler-Leistung an; eine einzige davon trägt den bezahlten Weg also nicht. Sie trägt ihn, sobald derselbe Patient wiederkommt oder eine zweite Leistung dazukommt. Genau deshalb steht der Bestand in der Reihenfolge vor der Anzeige.
Stellen Sie beide Wege nebeneinander. Szenario A dieser Seite kommt auf 48 zusätzliche Termine im Jahr aus dem eigenen Bestand. Dieselben 48 Termine über bezahlte Suche einzukaufen, kostet bei 704 Euro je Beratungstermin rechnerisch rund 33.800 Euro Klickgeld, und damit ist erst der Termin bezahlt, noch nicht der gewonnene Patient. Der zweite Teil der Jahreskosten ist Arbeit, und die lässt sich aus keinem Klickpreis ableiten. Verschieben Sie die Annahmen im Werbebudget-Rechner auf Ihre Werte, bevor Sie ein Angebot vergleichen.
Stand: 7. September 2026. Zahlen aus dem eigenen Google-Ads-Keyword-Planer-Konto sind im Text als solche gekennzeichnet.
Wir arbeiten bundesweit und in der Schweiz. Die Regionen unten steuern wir als eigene Märkte aus, ausgewählt nach Kaufkraft und Bestandsdichte.
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