Check-up-Zentren, Schmerz- und Schlafkliniken, Kinderwunsch- oder Privatkliniken für Orthopädie und Ästhetik teilen ein Muster: hohe Behandlungswerte, lange Entscheidungswege, viele Rückfragen, und nach dem Aufenthalt endet der Kontakt. Wir bauen die Sequenz für die Entscheidungsphase, qualifizieren Anfragen vor dem Erstgespräch und halten Patienten nach der Behandlung im Kontakt, für Nachsorge und Empfehlung.
Zwischen Anfrage und Aufnahme liegen Wochen mit Rückfragen, Zweitmeinungen und Kostenklärung. Wer dort nicht strukturiert nachfasst, verliert an die Klinik, die es tut.
Erstgespräche mit Interessenten ohne Indikation, Zeitplan oder Kostenvorstellung binden Ärzte und Patientenmanagement.
Nachsorge, Kontrolltermine, Empfehlungen und Bewertungen entstehen nicht von selbst. Zufriedene Patienten verschwinden still.
Honorare sind Richtwerte für die Modellrechnung, keine Preisangaben. Ihre Werte kommen aus Ihrer Abrechnung.
| Leistung | Recall / Anlass | Honorar (Annahme) |
|---|---|---|
| Check-up / Vorsorgeprogramm | Jahres-Recall | 1.500–4.000 € |
| Operative Programme (Orthopädie, Ästhetik) | Interessenten-Sequenz 4–12 Wochen | 5.000–15.000 € |
| Schmerz-/Schlafmedizin (stationär) | Sequenz + Zweitmeinung | 3.000–8.000 € |
| Kinderwunsch-Behandlung | Zyklus-bezogene Sequenz | 3.000–6.000 € je Zyklus |
| Nachsorge & Empfehlung | Recall 3/6/12 Monate | Folgeumsatz + Empfehlungen |
Voreingestellt mit typischen Werten für Privatkliniken & Selbstzahler-Zentren. Ziehen Sie die Regler auf Ihre Zahlen.
Kostenfrei · 20 Minuten · kein Mandatszwang
Sie bekommen die Rechnung mit Ihren Werten, die offengelegten Annahmen und den Reaktivierungsplan, den wir selbst fahren, als Mail. Kein Termin nötig, keine Warteschleife.
Anfragen ohne Aufnahme, Patienten ohne Nachsorge, Quellen der Anfragen; Einwilligungen und Datenschutz-Prozesse prüfen.
Ablauf, Kosten, Finanzierung, Zweitmeinung, Erfahrungsberichte mit Freigabe; Antworten per Tag ans Patientenmanagement, Terminlink.
Google-Suche auf Programme und Indikationen, Meta-Aufklärung, Landingpage mit Kurzfragebogen (Indikation, Zeitrahmen, Kostenrahmen).
Recall 3/6/12 Monate, Bewertungsbitte mit Freigabe-Logik, Empfehlungs-Mails, Reporting je Programm.
Kliniken werben im Rahmen von HWG, Berufsrecht und UWG: sachliche Aufklärung, keine Heilsversprechen, Erfahrungsberichte nur mit Einwilligung und ohne irreführende Erfolgsdarstellung. Patientendaten werden nur mit Einwilligung für Sequenzen genutzt, Interessenten per Double-Opt-in.
Keine Rechtsberatung. Grenzfälle gehen vor Veröffentlichung an Ihren Berufsrechtsberater oder Ihre Kammer.
Kein Kundenfall, sondern eine nachvollziehbare Rechnung mit denselben Annahmen wie im Rechner.
| Position | Szenario A · 4 % | Szenario B · 8 % |
|---|---|---|
| Kontakte im Bestand | 2.000 | 2.000 |
| Erreichbar (80 %) | 1.600 | 1.600 |
| Quote nach Reaktivierung | 4 % | 8 % |
| Reaktivierte Aufnahmen p. a. | 64 | 128 |
| Ø Wert je Abschluss | 3.500 € | 3.500 € |
| Zusatzumsatz p. a. | 224.000 € | 448.000 € |
| Zusatzumsatz p. M. | 18.667 € | 37.333 € |
Vorher: 2.000 Kontakte liegen im System, werden nicht angesprochen und bringen aus dem Bestand 0 €. Nachher: Im Szenario A entstehen 64 zusätzliche Aufnahmen im Jahr, das sind 224.000 € Zusatzumsatz, ohne einen Euro Werbebudget. Szenario B zeigt, was bei 8 % möglich ist.
Beispielszenario: Modellrechnung mit offengelegten Annahmen, keine Kundendaten, keine Ergebniszusage. Ihre Zahlen rechnen wir im Audit mit Ihrem Export nach.
Eigene Werte einsetzenKaufkraft: Verfügbares Einkommen der privaten Haushalte je Einwohner 2023, VGR der Länder (München 38.190 €, Bundesdurchschnitt 28.452 €). Ärztezahlen: Bayerische Landesärztekammer, Jahresstatistik 2025 für Oberbayern.
Eine Privatklinik in München zieht nicht aus dem Stadtgebiet mit seinen 1.505.036 Einwohnern, sondern aus der Metropolregion mit rund 6,2 Millionen — und bei planbaren Eingriffen weit darüber hinaus. Das verändert die Rechnung: Nicht die Zahl der Anfragen entscheidet über die Auslastung, sondern wie viele davon nach der Voruntersuchung wirklich kommen.
Genau dort liegt der Hebel, der meist brachliegt: Patienten, die eine Voruntersuchung hatten und dann nicht wiederkamen. Sie stehen in der Klinikverwaltung, sind bereits überzeugt worden und kosten in der Ansprache nichts.
Aus zwei Quellen, und die eigene ist die billigere: Interessenten, die angefragt und nicht aufgenommen wurden, und Patienten ohne Nachsorge. Die Rechnung dieser Seite setzt 2.000 solcher Kontakte an, davon 80 Prozent erreichbar, bei 4 Prozent Quote 64 Aufnahmen im Jahr und bei 3.500 Euro Behandlungswert 224.000 Euro. Die Entscheidungsphase davor dauert nach unserer Planungsannahme 4 bis 12 Wochen.
Die kürzeste belegbare Frist in dieser Phase steht in der Richtlinie zum Zweitmeinungsverfahren des Gemeinsamen Bundesausschusses. Nach ihrem § 6 Abs. 1 hat die indikationsstellende Ärztin oder der indikationsstellende Arzt in der Regel mindestens 10 Tage vor dem geplanten Eingriff über das Recht auf eine unabhängige Zweitmeinung aufzuklären; die Richtlinie führt dafür 13 planbare Eingriffe auf. Zehn Tage sind damit die gesetzlich gedachte Untergrenze für Nachdenken, bei Selbstzahler-Programmen vergehen Wochen.
Für die Klinik folgt daraus etwas Unbequemes: Der Kontakt muss über diese Wochen tragen, ohne dass jemand täglich daran denkt. Dort entsteht der Unterschied zwischen einem Haus, das nach dem Erstgespräch wartet, und einem, das Ablauf, Kostenfrage und Zweitmeinung von sich aus beantwortet. Was der eigene Bestand dabei hergibt, rechnen Sie mit Ihren Zahlen im Kundenwert-Rechner nach.
Weil zwischen Beratung und Aufnahme drei Fragen offenbleiben, die niemand von sich aus beantwortet: Was kostet es genau, wer zahlt welchen Teil, und wie sicher ist die Indikation. Mit den Quoten dieser Domain bleiben von 100 Anfragen 60 Beratungen und 18 Aufnahmen; 82 von 100 erreichen die Aufnahme nicht, 42 davon erst nach dem Erstgespräch. Der Abbruch ist selten eine Absage, meistens ist er ein Ausbleiben.
Die fehlenden Kontaktpunkte lassen sich benennen. Nach dem Erstgespräch fehlt der schriftliche Ablauf mit Terminen und Aufenthaltsdauer. Nach der Kostenaufstellung fehlt die Antwort darauf, was eine private Krankenversicherung oder die Beihilfe üblicherweise prüft. Vor der Zusage fehlt der Hinweis, dass eine Zweitmeinung die Entscheidung trägt statt sie zu gefährden. Jeder dieser Punkte ist eine Mail und keine Personalstelle.
Die zweite Abbruchstelle liegt vor dem Erstgespräch und kostet Arztzeit statt Anfragen. Rechnen Sie sie einmal durch: Bei 60 Prozent Terminquote und 30 Prozent Abschlussquote führen 100 Anfragen zu 60 Gesprächen, von denen 42 ohne Aufnahme enden. Jedes dieser 42 Gespräche belegt einen Termin, den ein entschiedener Interessent hätte bekommen können. Wo eine Kette zwischen Klick und Aufnahme reißt, misst der Potential und Process Audit Schritt für Schritt.
Mit einer Sequenz, die länger läuft als die Entscheidung, und einem festen Takt statt Zuruf. Im eigenen Betrieb peuker_IMMOBILIEN sind das 26 Mails im 14-Tage-Takt über ein Jahr, 70 Prozent Inhalt und 30 Prozent Angebot. Für eine Klinik heißt derselbe Aufbau: alle 14 Tage eine Mail, die eine einzelne offene Frage der laufenden Phase klärt.
Die 26 sind kein Zielwert, sondern eine Folge: Ein Jahr geteilt durch 14 Tage ergibt 26 Aussendungen. Für eine Entscheidungsphase von 4 bis 12 Wochen sind das 2 bis 6 Mails, danach geht der Kontakt in den langsameren Takt über. Der Beleg für den Aufbau steht in der Fallstudie peuker_IMMOBILIEN, mit einem Publikum, das ebenfalls selten spontan entscheidet.
Der Unterschied zum Newsletter liegt im Auslöser. Ein Newsletter geht an alle am selben Tag; eine Sequenz startet mit der Anfrage und zählt ab da. Zwei Interessenten, die drei Monate auseinander anfragen, bekommen deshalb dieselbe zweite Mail an derselben Stelle ihrer Entscheidung. Wie eine solche Strecke aufgesetzt und ausgewertet wird, steht auf E-Mail-Marketing und Newsletter.
Außerhalb der Fachkreise nicht. § 11 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 des Heilmittelwerbegesetzes untersagt Angaben oder Darstellungen, die sich auf eine Empfehlung von Wissenschaftlern, von im Gesundheitswesen tätigen Personen oder von anderen Personen beziehen, die auf Grund ihrer Bekanntheit zum Arzneimittelverbrauch anregen können. Das Zitat des zuweisenden Kollegen auf der Klinikseite fällt darunter, das Ärzte-Ranking ebenfalls.
Ob das Verbot überhaupt greift, entscheidet die einzelne Werbeaussage und nicht der Absender. Nach § 1 Abs. 1 Nr. 2 Buchstabe a des Heilmittelwerbegesetzes findet das Gesetz auf Verfahren und Behandlungen Anwendung, soweit sich die Werbeaussage auf die Erkennung, Beseitigung oder Linderung von Krankheiten, Leiden, Körperschäden oder krankhaften Beschwerden beim Menschen bezieht. Für ein Haus mit vielen Abteilungen heißt das: die Seite über Leitbild, Standort und Stellenangebote steht außerhalb, die Seite über einen Eingriff steht darin. Sortiert wird deshalb nach Werbeaussage und nicht nach Abteilung, bevor die erste Zeile geschrieben ist.
Was bleibt, ist mehr als es klingt. Ablauf und Aufenthaltsdauer, Ausstattung, Qualifikation des Teams, Kostenrahmen, Aufnahme und Nachsorge lassen sich vollständig beschreiben, und Fallzahlen dürfen daneben stehen, sobald Erhebung und Zeitraum mitgeliefert werden. Wo die Grenze der Erfolgsaussage verläuft, ist auf Augenheilkunde und refraktive Chirurgie ausgeschrieben, das Bildverbot auf Plastische und Ästhetische Chirurgie. Rechtsberatung ist das hier nicht; verbindlich entscheidet die Kammer, in deren Bereich das Haus liegt.
Der Rechenweg ist immer derselbe: Klickpreis geteilt durch die Formularquote ergibt den Preis je Anfrage. Im eigenen Keyword-Planer-Konto reichen die Gebote je Klick von 7,77 bis 41 Euro, Anzeigenkosten und keine Behandlungspreise (Stand 22.08.2026). Mit dem oberen Wert und 3 Prozent Formularquote kostet eine Anfrage 1.367 Euro, ein Beratungsgespräch bei 60 Prozent Terminquote 2.278 Euro und eine Aufnahme bei 30 Prozent Abschlussquote 7.593 Euro.
Ob das trägt, entscheidet der Behandlungswert. Die Leistungstabelle dieser Seite nimmt für operative Programme 5.000 bis 15.000 Euro an; 7.593 Euro Gewinnungskosten liegen am unteren Rand darüber und am oberen deutlich darunter. Für ein Check-up-Programm mit 1.500 bis 4.000 Euro trägt der teure Klick nicht, dort führt der Weg über den Bestand oder über günstigere Suchbegriffe. Die drei Quoten sind Annahmen dieser Domain und keine gemessenen Klinikwerte.
Mit dem unteren Gebot je Klick von 7,77 Euro sieht dieselbe Rechnung anders aus: 259 Euro je Anfrage, 432 Euro je Beratung, 1.439 Euro je Aufnahme. Der Unterschied zwischen beiden Enden ist nicht die Agentur, sondern die Wahl der Suchbegriffe, und die entscheidet sich vor der ersten Anzeige. Setzen Sie Ihre eigenen Werte in den Cost-per-Lead-Rechner ein.
Stand: 7. September 2026. Zahlen aus dem eigenen Google-Ads-Keyword-Planer-Konto sind im Text als solche gekennzeichnet.
20 Minuten, Ihre Zahlen, ein klares Ergebnis. Kostenfrei, ohne Mandatszwang.