Ästhetische Chirurgie ist zu 100 Prozent Selbstzahler-Geschäft mit langen Entscheidungsphasen: Zwischen erstem Interesse und OP liegen Wochen, manchmal Monate. Die meisten Praxen verlieren genau dort, weil nach dem Beratungsgespräch nichts mehr passiert. Wir bauen die Sequenz für diese Phase, qualifizieren Anfragen vor dem Termin und halten uns dabei an § 11 HWG und die Berufsordnung.
Erstberatungen werden gebucht, Angebote mitgegeben, danach Funkstille. Niemand fasst strukturiert nach, obwohl die Entscheidung oft nur an einer offenen Frage hängt.
Instagram- und Portalanfragen ohne Angaben zu Wunsch, Budget und Zeitpunkt füllen den Kalender mit Terminen, die nie zur OP führen.
Unsicherheit über das Heilmittelwerbegesetz führt zu austauschbarer Werbung oder gar keiner. Dabei ist sachliche Aufklärung erlaubt und überzeugend.
Honorare sind Richtwerte für die Modellrechnung, keine Preisangaben. Ihre Werte kommen aus Ihrer Abrechnung.
| Leistung | Recall / Anlass | Honorar (Annahme) |
|---|---|---|
| Brustvergrößerung / -straffung | Interessenten-Sequenz 2–8 Wochen | 5.000–9.000 € |
| Lidstraffung | Sequenz + Anlass (Saison) | 2.500–4.000 € |
| Fettabsaugung / Bodycontouring | Sequenz, Kombinationsberatung | 3.000–7.000 € |
| Nasenkorrektur | Langfristige Sequenz, zweite Beratung | 5.000–8.000 € |
| Nachsorge & Folgebehandlung | Recall 6–12 Monate | individuell |
Voreingestellt mit typischen Werten für Plastische & Ästhetische Chirurgie. Ziehen Sie die Regler auf Ihre Zahlen.
Kostenfrei · 20 Minuten · kein Mandatszwang
Sie bekommen die Rechnung mit Ihren Werten, die offengelegten Annahmen und den Reaktivierungsplan, den wir selbst fahren, als Mail. Kein Termin nötig, keine Warteschleife.
Beratungen der letzten 24 Monate ohne OP, Anfragen ohne Termin, Portalanfragen: segmentieren nach Eingriff, Phase und Einwilligung.
Nach der Beratung: Ablauf, häufige Fragen, Finanzierung, zweite Beratung anbieten. Antworten gehen per Tag an die Patientenberatung.
Aufklärende Creatives ohne Vorher-Nachher-Bilder, Landingpage mit Ablauf, Risiken, Kostenrahmen und Kurzfragebogen, Retargeting für Unentschlossene.
Kurzfragebogen zu Wunsch, Zeitpunkt und Budgetrahmen, Rückruf durch die Patientenberatung, Ausfallquote im Reporting.
Für operative plastisch-chirurgische Eingriffe ohne medizinische Notwendigkeit verbietet § 11 Abs. 1 Satz 3 HWG die Werbung mit Vorher-Nachher-Bildern; dazu kommen Berufsordnung und UWG. Unsere Creatives arbeiten mit Aufklärung, Ablauf, Qualifikation und Kostenrahmen, und Grenzfälle gehen vor Veröffentlichung an Ihren Berufsrechtsberater.
Keine Rechtsberatung. Grenzfälle gehen vor Veröffentlichung an Ihren Berufsrechtsberater oder Ihre Kammer.
Kein Kundenfall, sondern eine nachvollziehbare Rechnung mit denselben Annahmen wie im Rechner.
| Position | Szenario A · 4 % | Szenario B · 8 % |
|---|---|---|
| Kontakte im Bestand | 1.500 | 1.500 |
| Erreichbar (80 %) | 1.200 | 1.200 |
| Quote nach Reaktivierung | 4 % | 8 % |
| Reaktivierte Eingriffe p. a. | 48 | 96 |
| Ø Wert je Abschluss | 4.500 € | 4.500 € |
| Zusatzumsatz p. a. | 216.000 € | 432.000 € |
| Zusatzumsatz p. M. | 18.000 € | 36.000 € |
Vorher: 1.500 Kontakte liegen im System, werden nicht angesprochen und bringen aus dem Bestand 0 €. Nachher: Im Szenario A entstehen 48 zusätzliche Eingriffe im Jahr, das sind 216.000 € Zusatzumsatz, ohne einen Euro Werbebudget. Szenario B zeigt, was bei 8 % möglich ist.
Beispielszenario: Modellrechnung mit offengelegten Annahmen, keine Kundendaten, keine Ergebniszusage. Ihre Zahlen rechnen wir im Audit mit Ihrem Export nach.
Eigene Werte einsetzenKaufkraft: Verfügbares Einkommen der privaten Haushalte je Einwohner 2023, VGR der Länder (München 38.190 €, Bundesdurchschnitt 28.452 €). Ärztezahlen: Bayerische Landesärztekammer, Jahresstatistik 2025 für Oberbayern.
Ästhetische Chirurgie folgt der Kaufkraft, und die ist in München die höchste Deutschlands: 38.190 Euro verfügbares Einkommen je Einwohner gegenüber 28.452 Euro im Bund (VGR der Länder, 2023). Entsprechend dicht ist der Wettbewerb um dieselben Suchanfragen, und entsprechend hoch sind die Klickpreise.
Deshalb ist Reichweite hier der teuerste Weg. Der günstigere führt über die Entscheidungsstrecke: Wer nach einer Beratung nicht gebucht hat, ist nicht verloren — er hat sich nur noch nicht entschieden. Diese Gruppe kostet keinen Klick und wird fast überall ignoriert.
Durch ein festes Nachfassen nach der Beratung. Die Modellrechnung dieser Seite geht von 1.500 Beratungsinteressenten aus 24 Monaten aus, davon 80 Prozent erreichbar, also 1.200; bei 4 Prozent Quote sind das 48 Eingriffe im Jahr und bei 4.500 Euro Durchschnittswert 216.000 Euro, umgerechnet 18.000 Euro im Monat.
Verloren wird an drei Stellen, und keine davon liegt in der Werbung. Erstens zwischen Anfrage und Rückruf, wenn die Anfrage über Nacht liegen bleibt. Zweitens zwischen Rückruf und Beratungstermin, wenn kein Termin angeboten, sondern ein weiterer Rückruf versprochen wird. Drittens nach der Beratung, wenn niemand nachfasst, obwohl die Entscheidung oft nur an einer offenen Frage hängt.
Die 48 Eingriffe im Szenario A sind eine Annahme und keine Zusage; Szenario B mit 8 Prozent kommt auf 96. Was diese Rechnung nicht enthält, ist die Nachsorge, die auf dieser Seite mit einem Recall von sechs bis zwölf Monaten angesetzt ist. Womit ein solcher Bestand systematisch angesprochen wird, steht auf Automatisierte Kunden-Reaktivierung.
Am Einzelfall statt am System. Nach dem Gespräch entscheidet, wer nachfasst und wann, und beides steht selten fest. Die Leistungstabelle dieser Seite rechnet für die Brustvergrößerung mit zwei bis acht Wochen Entscheidungsphase, für die Nasenkorrektur mit einer zweiten Beratung Monate später. Ein Rückruf nach drei Tagen trifft in beiden Fällen zu früh, ein zweiter kommt meist gar nicht.
Der Ausweg ist keine höhere Schlagzahl, sondern ein Auslöser. Gezählt wird ab dem Beratungsgespräch und nicht ab einem Kalenderdatum, und jede Nachricht klärt eine einzelne Frage, für die im Gespräch kein Platz war: Vorbereitung, Ausfallzeit, Risiken, Finanzierung, der Termin für die zweite Beratung. Was dabei nicht vorkommt, ist ein Bildpaar. Das Verbot aus § 11 Abs. 1 Satz 3 Nr. 1 des Heilmittelwerbegesetzes gilt auch für eine Mail, weil sie Werbung außerhalb der Fachkreise ist.
Der zweite Grund für das Scheitern liegt hinter der Antwort. Eine Rückmeldung, die in einem Sammelpostfach liegt, ist schlechter als gar keine Strecke, weil der Interessent den Rückruf an dieser Stelle bereits erwartet. Jede Antwort braucht deshalb eine Kennzeichnung und einen Empfänger in der Patientenberatung, bevor die erste Mail rausgeht. Wie eine solche Strecke gebaut, ausgelöst und ausgewertet wird, steht auf E-Mail-Marketing und Newsletter; wie weit sie tragen kann, zeigt die Fallstudie peuker_IMMOBILIEN.
Das Bildpaar, und sonst kein Motiv. Nach § 11 Abs. 1 Satz 3 Nr. 1 HWG darf für die in § 1 Abs. 1 Nr. 2 Buchstabe c genannten operativen plastisch-chirurgischen Eingriffe nicht mit der Wirkung einer solchen Behandlung durch vergleichende Darstellung des Körperzustandes oder des Aussehens vor und nach dem Eingriff geworben werden. Dieses Verbot kennt keine Abwägung.
Der Unterschied zu den übrigen Bildverboten des Paragrafen ist genau diese fehlende Abwägung. Satz 1 Nr. 5 verlangt, dass eine Darstellung missbräuchlich, abstoßend oder irreführend ist; Satz 3 Nr. 1 verlangt nichts dergleichen. Die Norm nennt weder eine Einwilligung der Patientin noch einen Hinweis auf den Einzelfall als Ausnahme, und weil § 11 die Werbung außerhalb der Fachkreise regelt, ist ein offenes Profil in einem sozialen Netzwerk der klassische Anwendungsfall.
Zugeordnet wird nicht nach Fachrichtung, sondern nach Indikation: Buchstabe c erfasst operative plastisch-chirurgische Eingriffe zur Veränderung des menschlichen Körpers ohne medizinische Notwendigkeit. Ein rekonstruktiver Eingriff mit Indikation fällt nicht darunter. Für die nicht operativen Verfahren gilt ein anderer Maßstab, der auf Dermatologie und Ästhetische Medizin ausgeschrieben ist. Ebenfalls untersagt sind nach Satz 3 Nr. 2 Werbemaßnahmen, die sich ausschließlich oder überwiegend an Kinder und Jugendliche richten. Eine Rechtsberatung ist das hier nicht; entschieden wird der Einzelfall von der zuständigen Landesärztekammer.
Weil Reichweite kein Formular ist. Dazwischen liegen vier Schritte: Profil, Link, Landingpage mit Ablauf und Kostenrahmen, Kurzfragebogen. Qualifiziert wird erst im letzten Schritt, und zwar über die drei Felder dieser Seite: gewünschter Eingriff, Zeitpunkt und Budgetrahmen. Ohne sie landet jede Anfrage im selben Topf und bindet dieselbe Beratungszeit.
Messbar wird der Bruch nur, wenn jeder Schritt gezählt wird. Auf dieser Domain sprangen bei einer eigenen Prüfung am 6. September 2026 genau 138 Verweise auf einen Anker, der 1.500 Pixel unterhalb des Formulars lag; der Klick war da, das Formular nicht. Solche Lücken zeigt keine Reichweitenzahl, sondern nur die Zahl der Sitzungen je Schritt.
Die drei Felder wirken doppelt. Sie sortieren vor dem Absenden, und sie verkürzen das Erstgespräch, weil Eingriff, Zeitpunkt und Budgetrahmen schon bekannt sind. Der Preis dafür ist eine kleinere Zahl an Anfragen, und das ist beabsichtigt. Wie sich der Weg vom Klick bis zum Termin durchrechnen lässt, zeigt der Funnel-Rechner.
Höchstens den Deckungsbeitrag des Eingriffs, geteilt durch die Kette bis zum Eingriff. Die Modellrechnung dieser Seite setzt 4.500 Euro Eingriffswert an; bei der Deckungsbeitragsquote von 35 Prozent, mit der der Kundenwert-Rechner arbeitet, bleiben 1.575 Euro. Bei 60 Prozent Terminquote und 30 Prozent Abschlussquote wird aus einer Anfrage rechnerisch 0,18 Eingriffe, die Obergrenze je Anfrage liegt damit bei 283,50 Euro.
Diese Obergrenze ist eine Annahme dieser Domain und keine Messung Ihrer Praxis: 4.500 Euro Eingriffswert, 35 Prozent Deckungsbeitrag und die beiden Quoten. Tauschen Sie die vier Werte gegen Ihre eigenen, und die Grenze verschiebt sich sofort; genau diese Rechnung führt der Kundenwert-Rechner.
Was eine Anfrage über bezahlte Suche tatsächlich kostet, steht mit dem Gebotspreis je Klick auf Praxismarketing für Fachärzte, und der Wert dort liegt über dieser Obergrenze. Daraus folgt keine Absage an Suchanzeigen, sondern eine Reihenfolge. Zuerst wird die Formularquote gehoben, denn sie steht im Nenner: Steigt sie von 3 auf 5 Prozent, fällt der Preis je Anfrage um zwei Fünftel, während die Obergrenze bleibt, wo sie ist. Erst danach entscheidet sich, ob bezahlte Klicks für diese Praxis überhaupt tragen. Den Weg, der ohne Klickgeld auskommt, beschreibt die automatisierte Kunden-Reaktivierung.
Stand: 7. September 2026. Zahlen aus dem eigenen Google-Ads-Keyword-Planer-Konto sind im Text als solche gekennzeichnet.
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