Orthopädische Praxen sind voll, aber der Anteil von Selbstzahler-Leistungen wie Stoßwelle, ACP- oder Hyaluron-Injektionen und Privatsprechstunde ist oft klein, weil Patienten sie nicht kennen und Serien-Therapien nach der zweiten Sitzung abbrechen. Wir bauen Information und Recall so, dass Patienten ihre Therapie abschließen und Selbstzahler-Optionen kennen, bevor sie im Sprechzimmer sitzen.
ACP, Hyaluron, Stoßwelle: drei bis fünf Sitzungen sind geplant, nach zwei ist der Patient weg. Ohne Erinnerung verliert die Praxis Umsatz und der Patient das Ergebnis.
Patienten erfahren im Wartezimmer oder gar nicht von Privatleistungen. Information vor dem Termin verändert das Gespräch.
Hausärzte, Physiotherapeuten und Vereine sind die besten Zuweiser, bekommen aber keine regelmäßige Information.
Honorare sind Richtwerte für die Modellrechnung, keine Preisangaben. Ihre Werte kommen aus Ihrer Abrechnung.
| Leistung | Recall / Anlass | Honorar (Annahme) |
|---|---|---|
| Stoßwellentherapie | Serien-Recall 3–5 Sitzungen | 80–150 € je Sitzung |
| ACP-/Eigenbluttherapie | Serien-Recall | 150–300 € je Sitzung |
| Hyaluron-Injektionen | Serien-Recall, Jahres-Recall | 100–250 € je Injektion |
| Privatsprechstunde / Zweitmeinung | Interessenten-Sequenz | individuell |
| Einlagen / Sportmedizinischer Check | Jahres-Recall | IGeL |
Voreingestellt mit typischen Werten für Orthopädie & Sportmedizin. Ziehen Sie die Regler auf Ihre Zahlen.
Kostenfrei · 20 Minuten · kein Mandatszwang
Sie bekommen die Rechnung mit Ihren Werten, die offengelegten Annahmen und den Reaktivierungsplan, den wir selbst fahren, als Mail. Kein Termin nötig, keine Warteschleife.
Patienten in laufenden Serien, abgebrochene Serien, Selbstzahler-Interessenten; Einwilligungen prüfen.
Serien-Erinnerung vor jeder Sitzung, Jahres-Recall, Informations-Sequenz zu Selbstzahler-Optionen, Zuweiser-Newsletter im 14-Tage-Takt.
Google-Suche auf Stoßwelle, ACP, Privatsprechstunde; Meta-Aufklärung für Sportler; Landingpage mit Ablauf, Kosten, Kurzfragebogen.
Online-Terminlink, Vorqualifizierung, Abschlussquote der Serien und Selbstzahler-Anteil im Monatsreport.
Orthopädische Selbstzahler-Leistungen werden sachlich und transparent als IGeL bzw. Privatleistung kommuniziert (HWG, Berufsordnung); keine Heilsversprechen, keine Erfolgsgarantien. Recall mit Einwilligung, Interessenten per Double-Opt-in.
Keine Rechtsberatung. Grenzfälle gehen vor Veröffentlichung an Ihren Berufsrechtsberater oder Ihre Kammer.
Kein Kundenfall, sondern eine nachvollziehbare Rechnung mit denselben Annahmen wie im Rechner.
| Position | Szenario A · 4 % | Szenario B · 8 % |
|---|---|---|
| Kontakte im Bestand | 4.000 | 4.000 |
| Erreichbar (80 %) | 3.200 | 3.200 |
| Quote nach Reaktivierung | 4 % | 8 % |
| Reaktivierte Patienten p. a. | 128 | 256 |
| Ø Wert je Abschluss | 350 € | 350 € |
| Zusatzumsatz p. a. | 44.800 € | 89.600 € |
| Zusatzumsatz p. M. | 3.733 € | 7.467 € |
Vorher: 4.000 Kontakte liegen im System, werden nicht angesprochen und bringen aus dem Bestand 0 €. Nachher: Im Szenario A entstehen 128 zusätzliche Patienten im Jahr, das sind 44.800 € Zusatzumsatz, ohne einen Euro Werbebudget. Szenario B zeigt, was bei 8 % möglich ist.
Beispielszenario: Modellrechnung mit offengelegten Annahmen, keine Kundendaten, keine Ergebniszusage. Ihre Zahlen rechnen wir im Audit mit Ihrem Export nach.
Eigene Werte einsetzenKaufkraft: Verfügbares Einkommen der privaten Haushalte je Einwohner 2023, VGR der Länder (München 38.190 €, Bundesdurchschnitt 28.452 €). Ärztezahlen: Bayerische Landesärztekammer, Jahresstatistik 2025 für Oberbayern.
München ist eine Stadt mit hoher Dichte an Vereinen, Studios und Laufveranstaltungen. Für eine orthopädische Praxis bedeutet das einen Zulauf, der nichts mit Verschleiß zu tun hat: Sportverletzungen, Leistungsdiagnostik, Stoßwellentherapie. Diese Patienten sind jünger, entscheiden schneller und sind häufiger Selbstzahler als die klassische Arthrose-Sprechstunde.
In Oberbayern arbeiten 6.868 Ärztinnen und Ärzte ambulant in Praxen (Bayerische Landesärztekammer, 2025). Wer sich in dieser Dichte nicht auf einen Anlass festlegt, wird über den Preis verglichen — und Orthopädie ist das Fachgebiet, in dem das am teuersten wird.
Vor dem Sprechzimmer, nicht darin. Der geeignete Ort ist die Terminbestätigung: dort steht neben Datum und Uhrzeit, welche Leistungen bei dieser Beschwerde infrage kommen, mit Ablauf, Zahl der Sitzungen und Kostenrahmen. Gemeint sind Stoßwelle, ACP-Eigenbluttherapie, Hyaluron-Injektionen, Privatsprechstunde und der sportmedizinische Check.
Der Grund liegt im Zeitpunkt der Frage. Wer die Information erst im Sprechzimmer bekommt, entscheidet unter Zeitdruck über eine Leistung, die er selbst bezahlt, und im selben Gespräch, in dem die Diagnose fällt. Wer sie zwei Tage vorher gelesen hat, kommt mit einer Frage statt mit Misstrauen, und die Anmeldung wird nicht zur Beratungsstelle.
Bei einer Leistung hängt am Zeitpunkt sogar die Abrechnung. Die Stoßwellentherapie beim Fersenschmerz darf nach Anlage I Nr. 26 § 2 der Richtlinie Methoden vertragsärztliche Versorgung zu Lasten der Krankenkasse erst erbracht werden, wenn der Schmerz die gewohnte körperliche Aktivität mindestens sechs Monate eingeschränkt hat und in dieser Zeit unterschiedliche konservative Verfahren über einen ausreichenden Zeitraum ohne relevante Beschwerdebesserung angewandt wurden. Das Nadelöhr ist nicht die Wartezeit, sondern der Nachweis dieser Versuche in ihr; wer erst am Ende davon hört, hat nichts zu belegen. Die Reihenfolge von Auswahl, Seite und Kennzahl steht im Ratgeber Privatpatienten gewinnen.
Mit einer Erinnerung im Takt der Serie. Für die Stoßwellentherapie halten die Tragenden Gründe des Gemeinsamen Bundesausschusses vom 19. April 2018 fest, dass die nutzenbelegenden Studien bis zu drei Einzelsitzungen mit einem Zeitabstand von einer Woche bis zwei Wochen eingesetzt haben. Der Erinnerungsabstand ist damit sieben bis vierzehn Tage und nicht vier Wochen.
Zu Lasten der Krankenkasse ist nach drei Sitzungen Schluss: Anlage I Nr. 26 § 3 derselben Richtlinie erlaubt je Krankheitsepisode und je betroffenem Fuß höchstens drei aufeinanderfolgende Sitzungen, und die Krankheitsepisode umfasst das Kalendervierteljahr der ersten Sitzung sowie die drei folgenden Quartale. Wer die Serie beginnt, hat also drei Termine und danach bis zu einem Jahr Karenz.
Anders liegen die Selbstzahler-Serien dieser Seite, die mit drei bis fünf Sitzungen geplant sind. Dort reißt die Serie tatsächlich, meist zwischen der zweiten und der dritten Sitzung, weil der Schmerz nachlässt, bevor die Serie fertig ist. Der Termin für die dritte Sitzung gehört deshalb schon bei der ersten in den Kalender, und die Erinnerung nennt dieses Datum, statt um einen Rückruf zu bitten. Was der Abbruch kostet, steht weiter unten in der Rechnung zum Wert je Patient.
Indem sie den eigenen Bestand vor der ersten Anzeige durchrechnet. Die Modellrechnung dieser Seite setzt 4.000 Kontakte an, davon 80 Prozent erreichbar, also 3.200; bei 4 Prozent Quote sind das 128 Patienten im Jahr, bei 350 Euro Durchschnittswert 44.800 Euro und damit 3.733 Euro im Monat. Szenario B mit 8 Prozent kommt auf 89.600 Euro.
Offen liegen darin alle Annahmen: 80 Prozent Erreichbarkeit, die Quote, 350 Euro je reaktiviertem Patienten und keine Folgeserie. Setzt man statt der 350 Euro den Serienwert aus der Leistungstabelle an, also drei Stoßwellensitzungen zu je 80 bis 150 Euro, ergeben sich 240 bis 450 Euro, und die Rechnung verschiebt sich um rund ein Drittel nach oben oder unten. Genau deshalb steht sie als Modellrechnung da und nicht als Ergebnis.
Sportler kommen auf einem eigenen Weg. Sie erreichen die Praxis über Vereine, Physiotherapie und Hausärzte, also über Zuweiser, und nicht über die Suchanzeige. Diese Gruppe braucht keine Kampagne, sondern eine feste Nachricht im Takt, damit sie im richtigen Moment an die Praxis denkt. Wie der Bestand dafür segmentiert und angesprochen wird, steht auf Automatisierte Kunden-Reaktivierung.
Beschreiben ja, versprechen nein. § 27 Abs. 2 der Musterberufsordnung der Bundesärztekammer in der Fassung des 130. Deutschen Ärztetages vom 13. Mai 2026 gestattet sachliche berufsbezogene Information. Die Heilungszusage kippt über § 3 Satz 2 Nr. 1 HWG: eine Irreführung liegt vor, wenn Verfahren oder Behandlungen eine therapeutische Wirksamkeit beigelegt wird, die sie nicht haben.
Ein Satz wie die Stoßwelle beseitigt den Fersensporn ist eine solche Zusage. Der Gemeinsame Bundesausschuss hat den Nutzen der extrakorporalen Stoßwellentherapie beim Fersenschmerz nur unter engen Bedingungen als belegt angesehen, nämlich bei Fasciitis plantaris nach mindestens sechs Monaten eingeschränkter Aktivität und erfolgloser konservativer Behandlung. Wer weiter formuliert, als diese Entscheidung reicht, wirbt irreführend.
Zulässig bleibt viel: Indikation, Ablauf, Zahl der Sitzungen, Gerätetechnik, Qualifikation und Kostenrahmen. Untersagt ist nach § 27 Abs. 3 der Musterberufsordnung die anpreisende, irreführende oder vergleichende Werbung, also auch der Vergleich mit Kollegen. Verbindlich ist dabei nicht das Muster, sondern die Berufsordnung der Landesärztekammer, in deren Bereich die Praxis liegt; das stellt die Bekanntmachung selbst klar. Eine Rechtsberatung ist das hier nicht.
472,50 Euro, wenn die Serie zu Ende geht. Der Kundenwert-Rechner multipliziert Wert je Sitzung mal Sitzungen im Jahr mal Dauer der Beziehung mal Deckungsbeitragsquote; mit 150 Euro, drei Sitzungen, drei Jahren und 35 Prozent ergibt diese Modellrechnung genau diesen Betrag. Bricht die Serie nach zwei Sitzungen ab, bleiben 315 Euro je Patient.
Die Differenz von 157,50 Euro wiegt schwerer als jede Anzeige. Bei den Schwellen des Rechners, also 20 bis 50 Prozent des Kundenwerts, dürfte die Gewinnung eines neuen Patienten 94,50 bis 236,25 Euro kosten. Die dritte Sitzung ist damit die günstigste Umsatzquelle der Praxis, weil der Patient bereits da ist und der Termin ohnehin geplant war.
Alle vier Größen sind Annahmen: 150 Euro sind der obere Wert der Stoßwellensitzung aus der Leistungstabelle dieser Seite, 35 Prozent die Deckungsbeitragsquote des Kundenwert-Rechners. In der ästhetischen Sprechstunde läuft derselbe Rechenweg über die Dauer der Beziehung statt über die Zahl der Sitzungen; das steht auf Dermatologie und Ästhetische Medizin.
Stand: 7. September 2026. Zahlen aus dem eigenen Google-Ads-Keyword-Planer-Konto sind im Text als solche gekennzeichnet.
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