Tierarztpraxen haben, was Humanmediziner beneiden: 100 Prozent Selbstzahler, klare Intervalle (Impfung, Entwurmung, Zahn, Senioren-Check) und Kunden, die ihr Tier lieben. Trotzdem wird der Recall per Postkarte oder gar nicht gemacht, neue Leistungen wie Zahnsanierung, Physiotherapie oder Ernährungsberatung erfährt niemand, und das Team hängt am Telefon. Wir bauen Recall und Information als System, HWG- und berufsrechtskonform, mit Entlastung für die Anmeldung.
Impfungen, Entwurmung, Zahn-Check, Senioren-Vorsorge: klare Intervalle, aber ohne System kommt nur, wer selbst daran denkt. Der Rest rutscht durch, und die Praxis merkt es erst am leeren Terminbuch.
Zahnsanierung, Physiotherapie, Ernährungsberatung, Laser, Geriatrie-Check: Selbstzahler-Leistungen mit Wert, die Tierhalter erst im Behandlungsraum erfahren, wenn überhaupt.
Jede Erinnerung, jede Rückfrage, jede Verschiebung läuft über die Anmeldung. Dort fehlt die Zeit, die im Behandlungsraum und in der Beratung besser aufgehoben wäre.
Voreingestellt mit typischen Werten für Tierärzte & Tierkliniken. Ziehen Sie die Regler auf Ihre Zahlen.
Kostenfrei · 20 Minuten · kein Mandatszwang
Sie bekommen die Rechnung mit Ihren Werten, die offengelegten Annahmen und den Reaktivierungsplan, den wir selbst fahren, als Mail. Kein Termin nötig, keine Warteschleife.
Volles Wartezimmer, aber Impf- und Vorsorge-Recall laufen per Postkarte, neue Selbstzahler-Leistungen kennt niemand, und die Anmeldung telefoniert sich durch den Tag.
Recall-Sequenz je Intervall: Erinnerung vier Wochen vor Fälligkeit, zweite Mail nach 14 Tagen, Online-Terminlink, Antwort-Tag an die Anmeldung. Dazu Informations-Mails zu neuen Leistungen im 14-Tage-Takt und Senioren-Check-Kampagnen nach Tieralter.
Export nach Tierart, Leistung, letztem Termin und Einwilligung; Intervall-Logik je Leistung; Selbstzahler-Anteil messen.
Impfung, Entwurmung, Zahn-Check, Senioren-Vorsorge; Erinnerung vor Fälligkeit, zweite Mail, Terminlink; Antwort-Tag an die Anmeldung.
Informations-Sequenz zu Zahnsanierung, Physiotherapie, Ernährungsberatung; Google-Suche und Meta-Aufklärung mit Landingpage und Kostenrahmen.
Kurzfragebogen vorab, Erinnerungen, Rückruf-Skript für die Anmeldung, Ausfallquote im Reporting.
Kein Kundenfall, sondern eine nachvollziehbare Rechnung mit denselben Annahmen wie im Rechner.
| Position | Szenario A · 8 % | Szenario B · 15 % |
|---|---|---|
| Kontakte im Bestand | 3.000 | 3.000 |
| Erreichbar (80 %) | 2.400 | 2.400 |
| Quote nach Reaktivierung | 8 % | 15 % |
| Reaktivierte Patienten p. a. | 192 | 360 |
| Ø Wert je Abschluss | 200 € | 200 € |
| Zusatzumsatz p. a. | 38.400 € | 72.000 € |
| Zusatzumsatz p. M. | 3.200 € | 6.000 € |
Vorher: 3.000 Kontakte liegen im System, werden nicht angesprochen und bringen aus dem Bestand 0 €. Nachher: Im Szenario A entstehen 192 zusätzliche Patienten im Jahr, das sind 38.400 € Zusatzumsatz, ohne einen Euro Werbebudget. Szenario B zeigt, was bei 15 % möglich ist.
Beispielszenario: Modellrechnung mit offengelegten Annahmen, keine Kundendaten, keine Ergebniszusage. Ihre Zahlen rechnen wir im Audit mit Ihrem Export nach.
Eigene Werte einsetzenÜber den Recall, weil er an einem Fälligkeitsdatum hängt und nicht an einem Redaktionsplan. Die Modellrechnung im Ratgeber Kunden zurückgewinnen setzt für 800 Bestandskontakte rund 24,5 Stunden über 90 Tage an, also gut acht Stunden im Monat. Davon entfallen 6,5 Stunden auf Rückrufe und Termine, gut zwei Stunden im Monat, und genau die bleiben in der Anmeldung.
Der Unterschied liegt im Auslöser. Ein Beitrag braucht jemanden, der ihn schreibt, eine Impferinnerung braucht ein Datum, das ohnehin in der Praxissoftware steht. Sobald der Export einmal nach Tierart, Leistung und Intervall segmentiert ist, läuft die Strecke weiter, ohne dass jemand morgens etwas veröffentlicht. Wie dieser Aufbau abläuft, steht unter automatisierte Kunden-Reaktivierung.
Bewertet ist die Arbeitszeit in derselben Modellrechnung mit 26,76 Euro Bruttostundenverdienst (Statistisches Bundesamt, April 2025), für die gesamten 24,5 Stunden also 656 Euro. Zwei Blöcke lassen sich nicht abgeben: die Freigabe der Texte, weil der Name der Praxis darunter steht, und der Rückruf. Wer die zwei Stunden im Monat nicht besetzen kann, verschiebt den Start besser, bis eine Person in der Anmeldung dafür benannt ist. Den Ablauf über 90 Tage zeigt der Ratgeber Kunden zurückgewinnen.
Indem das Fälligkeitsdatum aus der Praxissoftware die Sequenz auslöst und nicht ein Mitarbeiter. Die Leitlinie der StIKo Vet nennt beim Hund für Leptospirose eine jährliche Wiederholungsimpfung, also einen Abstand von 12 Monaten, und für Staupe, Parvovirose und Tollwut einen Abstand von 3 Jahren, also 36 Monaten. Aus diesen beiden Abständen entstehen zwei getrennte Strecken im selben System.
Rechnen lässt sich das mit der Modellrechnung dieser Seite. 3.000 Tierhalter ohne Termin seit über 12 Monaten, davon 80 Prozent erreichbar, ergeben 2.400 Kontakte, bei einer angenommenen Terminquote von 8 Prozent sind das 192 Patienten im Jahr und bei 200 Euro Durchschnittsumsatz 38.400 Euro. Erreichbarkeit, Quote und Umsatz sind gesetzte Annahmen und keine Messung. Szenario B derselben Rechnung kommt mit 15 Prozent auf 360 Patienten und 72.000 Euro.
Rechtlich trägt die Erinnerung an eigene Kunden die Ausnahme des § 7 Abs. 3 UWG, deren vier Bedingungen zusammen erfüllt sein müssen: die E-Mail-Adresse im Zusammenhang mit dem Verkauf einer Ware oder Dienstleistung vom Kunden selbst erhalten, Verwendung zur Direktwerbung für eigene ähnliche Waren oder Dienstleistungen, kein Widerspruch des Kunden und ein klarer Hinweis auf das Widerspruchsrecht bei Erhebung und bei jeder Verwendung. Für Tierhalter, die noch nie in der Praxis waren, bleibt die vorherige ausdrückliche Einwilligung nach § 7 Abs. 2 Nr. 2 UWG. Den Versandteil haben wir in E-Mail-Marketing und DSGVO im B2B aufgeschrieben.
Werben darf sie, verboten ist allein die berufswidrige Werbung. Die Berufsordnung der Tierärztekammer Bremen vom 18. November 2020 sagt in § 9 Abs. 2: Es ist Tierärztinnen und Tierärzten untersagt, eine berufswidrige Werbung zu betreiben oder zu dulden. Berufswidrig ist insbesondere eine wahrheitswidrige, irreführende, übermäßig anpreisende und vergleichende oder eine Preis-Leistungs-Werbung. Nicht jede Anpreisung der eigenen Leistung ist damit verboten, sondern die übermäßige.
Wir haben dafür die Bremer Fassung gelesen, weil sie als PDF bei der Bundestierärztekammer öffentlich liegt. Jede Landestierärztekammer hat eine eigene Berufsordnung, und welche Fassung für Ihre Praxis gilt, entscheidet Ihre Kammer und nicht diese Seite. Innerhalb der Grenze bleibt viel übrig: § 9 Abs. 3 derselben Ordnung erlaubt ausdrücklich, Behandlungs-, Tätigkeits- oder Interessenschwerpunkte öffentlich zu nennen, wenn sie nachweisbar sind, nicht nur gelegentlich ausgeübt werden und nicht zur Verwechslung mit berufsrechtlich geregelten Bezeichnungen führen können.
Dazu kommt das Heilmittelwerbegesetz. Nach § 1 Abs. 1 Nr. 3 HWG gilt es für Verfahren und Behandlungen, soweit sich die Werbeaussage auf die Erkennung, Beseitigung oder Linderung von Krankheiten, Leiden, Körperschäden oder krankhaften Beschwerden beim Tier bezieht. Für eine Zahnsanierung heißt das: Ablauf, Dauer, Vorbereitung und Kostenrahmen darf eine Praxis beschreiben; ein zugesagtes Behandlungsergebnis fällt unter die irreführende Werbung, die § 9 Abs. 2 der Berufsordnung ausdrücklich nennt. Der Text ersetzt keine Rechtsberatung, im Zweifel fragen Sie vor der Veröffentlichung bei Ihrer Landestierärztekammer nach.
Den Export aus der Praxissoftware und die Segmentierung, vor jeder Anzeige. Dieser erste Schritt kostet kein Klickgeld, sondern Arbeitszeit: Die Startcheckliste im Ratgeber Kunden zurückgewinnen umfasst acht Punkte und veranschlagt zusammen etwa einen Arbeitstag, also acht Stunden, mit dem Bruttostundenverdienst von 26,76 Euro (Statistisches Bundesamt, April 2025) also rund 214 Euro. Danach folgen Recall, Leistungsseiten und zuletzt Anzeigen.
Die Reihenfolge folgt dem Preis und nicht der Lautstärke: zuerst der eigene Bestand, dann die Erinnerungsstrecken je Intervall, dann eine eigene Seite je nachgefragter Leistung, und erst danach bezahlte Klicks. Die Gegenüberstellung von Kontakt aus der eigenen Liste und Klick über Suchanzeigen steht oben im Rechner. Wer die Reihenfolge umdreht, bezahlt Besucher für einen Weg, den vorher niemand gemessen hat.
Der zweite Grund, klein anzufangen, steht im Keyword-Planer. „tierarzt marketing“ liegt bei 10 bis 100 Anfragen im Monat und bei geringem Wettbewerb, einen Gebotspreis weist das Konto dafür gar nicht aus. Die Variante „marketing tierarztpraxis“ liegt bei derselben Menge, aber hohem Wettbewerb und 5,21 Euro Gebotspreis je Klick im oberen Seitenbereich (eigenes Google-Ads-Keyword-Planer-Konto, Aufnahme 22.08.2026). Das ist der Preis für einen Klick und nicht der Preis einer Behandlung. Geringer Wettbewerb bei kleiner Menge heißt: eine Seite, die die Frage sauber beantwortet, hat hier bessere Aussichten als in einem Feld, in dem viele Anbieter gegeneinander bieten.
Jahresumsatz mal Dauer der Beziehung mal Deckungsbeitragsquote, so rechnet der Kundenwert-Rechner. Die Modellrechnung dieser Seite setzt 200 Euro Umsatz je Patient im ersten Jahr an; über fünf Jahre fortgeschrieben und mit 35 Prozent Deckungsbeitrag ergibt das 350 Euro Kundenwert je Tierhalter, rund 5,83 Euro im Monat. Alle drei Faktoren sind Annahmen und gehören durch die eigenen Zahlen ersetzt.
Diese Zahl entscheidet über die Obergrenze der Akquise. Der Kundenwert-Rechner zeigt drei gesetzte Schwellen, 20, 33 und 50 Prozent des Kundenwerts, bei 350 Euro also 70, 115,50 und 175 Euro, die die Gewinnung eines neuen Tierhalters kosten darf. Die fünf Jahre und die 35 Prozent sind Voreinstellungen des Rechners und keine Branchenstatistik. Die Dauer steht im Abstand zwischen erster und letzter Rechnung, die Quote in der betriebswirtschaftlichen Auswertung.
Gegen diese Obergrenze gerechnet wird der bezahlte Weg eng. 5,21 Euro Gebotspreis je Klick, wieder ein Klickpreis und kein Behandlungspreis, geteilt durch 3 Prozent Formularquote ergeben 173,67 Euro je Anfrage, geteilt durch 60 Prozent Terminquote 289,44 Euro je Termin und geteilt durch 30 Prozent Abschlussquote 964,81 Euro je neuem Tierhalter. Das liegt weit über den 115,50 Euro. Deshalb laufen Anzeigen sinnvoll auf einzelne Leistungen mit hohem Rechnungsbetrag und nicht auf den Tierhalter im Allgemeinen, den Rechenweg dazu zeigt der Cost-per-Lead-Rechner.
Stand: 7. September 2026. Zahlen aus dem eigenen Google-Ads-Keyword-Planer-Konto sind im Text als solche gekennzeichnet.
Wir arbeiten bundesweit und in der Schweiz. Die Regionen unten steuern wir als eigene Märkte aus, ausgewählt nach Kaufkraft und Bestandsdichte.
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