Rechner · Funnel und Hebel · Stand 6. September 2026

Funnel-Rechner: an welcher Stufe die meisten Aufträge verloren gehen.

Der Funnel-Rechner teilt vier Zahlen durcheinander: Besucher, Anfragen, Termine, Aufträge. Aus 1.200 Besuchern, 36 Anfragen, 22 Terminen und 7 Aufträgen je Monat werden 3,0 Prozent, 61,1 Prozent und 31,8 Prozent je Stufe. Die Gesamtquote liegt bei 0,58 Prozent. Der Hebel liegt dort, wo ein Prozentpunkt am meisten bringt.

Stand: 6. September 2026Hebel aus den eigenen ZahlenRechnet ohne Datenübertragung
Der Rechner

Rechnen Sie mit Ihren eigenen Zahlen.

Alle Berechnungen laufen in Ihrem Browser. Keine Eingabe verlässt Ihr Gerät, solange Sie kein Formular absenden. Senden Sie die Potenzial-Analyse ab, geht die Ergebniszeile dieses Werkzeugs mit, damit wir über Ihre Zahlen sprechen und nicht über Durchschnitte.

Funnel-Rechner

Fünf Werte aus dem eigenen Monat. Voreinstellungen sind Annahmen.

Beispiel-Ausgangslage einsetzen:

Drei Ausgangslagen als Annahme, keine Benchmarks. Der Rechner vergleicht nie mit fremden Zahlen, sondern nur Ihre Stufen untereinander.

Sitzungen auf den Seiten, die zu einer Anfrage führen sollen. Steht in Matomo oder Google Analytics.

5050.000

Ausgefüllte Formulare plus Anrufe. Anrufe zählen mit, sonst rechnet sich die erste Stufe künstlich schlecht.

13.000

Vereinbarte Gespräche oder Vor-Ort-Termine aus diesen Anfragen. Aus dem Kalender, nicht geschätzt.

12.000

Unterschriebene Aufträge oder Mandate aus diesen Terminen. Aus der Auftragsliste.

01.000

Netto je Auftrag. Nur nötig, um die Stufen in Euro vergleichbar zu machen.

50 €100.000 €
Offene Annahmen. Der Rechner vergleicht Ihre Stufen nur untereinander. Es steckt kein Benchmark darin, weil Vergleichswerte aus fremden Branchen und Angebotspreisen nichts über Ihren Funnel sagen. Die Sensitivität rechnet je Stufe einen Prozentpunkt mehr bei sonst gleichen Werten. Zeitversatz zwischen Anfrage und Auftrag ist nicht berücksichtigt, bei langen Verkaufszyklen deshalb Quartalszahlen einsetzen.
Gesamtquote
0,58 %
Umsatz je 100 Besucher 1.750 € · Umsatz je Monat 21.000 €
Besucher bis Auftrag, über alle drei Stufen
Stufe 1: Besucher zu Anfrage
3 %
Anfragen geteilt durch Besucher
Stufe 2: Anfrage zu Termin
61,1 %
Termine geteilt durch Anfragen
Stufe 3: Termin zu Auftrag
31,8 %
Aufträge geteilt durch Termine
Größter Hebel
Stufe 1: Besucher zu Anfrage
Ein Prozentpunkt mehr bringt dort 7.000 € Umsatz je Monat.
Diese Zahlen in der Potenzial-Analyse prüfen

Kostenfrei · 20 Minuten · kein Mandatszwang

Der Rechenweg, Schritt für Schritt
SchrittRechnung (Anzahl / %)Ergebnis (% / €)
Stufe 1: Besucher zu Anfrage36 ÷ 1.2003 %
Stufe 2: Anfrage zu Termin22 ÷ 3661,1 %
Stufe 3: Termin zu Auftrag7 ÷ 2231,8 %
Gesamtquote7 ÷ 1.2000,58 %
Umsatz je 100 Besucher0,58 % × 100 × 3.000 €1.750 €
Umsatz je Monat7 × 3.000 €21.000 €
Definition und Formel

So rechnet das Werkzeug.

Ein Funnel ist die Kette aus Besuchern, Anfragen, Terminen und Aufträgen, in der jede Stufe nur einen Teil der vorherigen weitergibt. Der Rechner teilt jede Stufe durch ihre Vorgängerin und stellt die drei Quoten nebeneinander. Die Gesamtquote ist dann Aufträge geteilt durch Besucher.

Die interessante Zahl steht darunter. Der Rechner legt auf jede Stufe einen Prozentpunkt drauf und zeigt, wie viele Aufträge daraus je Monat entstehen. Ein Punkt auf der ersten Stufe wirkt auf alle nachfolgenden mit, ein Punkt auf der letzten nur auf sich selbst. Deshalb liegt der Hebel fast immer vorne, aber eben nicht immer.

Bewusst fehlt jeder Vergleichswert von außen. Eine Conversion-Rate von drei Prozent ist für einen Anlagenbauer stark und für einen Onlineshop schwach. Der Rechner vergleicht deshalb nur Ihre eigenen Stufen. Wie so eine Messung im Detail abläuft, steht auf der Seite zur Funnel-Analyse; ein durchgerechnetes Beispiel aus dem eigenen Haus steht in der Fallstudie Saxon Capital.

Kurz gerechnet

Wie berechnet man die Conversion-Rate je Stufe?

Jede Stufe geteilt durch ihre Vorgängerin. 36 Anfragen aus 1.200 Besuchern sind 3,0 Prozent, 22 Termine aus 36 Anfragen sind 61,1 Prozent, 7 Aufträge aus 22 Terminen sind 31,8 Prozent. Die Gesamtquote ist nicht die Summe, sondern das Produkt der drei und liegt deshalb bei 0,58 Prozent.

Der Hebel

An welcher Stufe liegt der größte Hebel?

An der, die bei einem Prozentpunkt mehr die meisten Aufträge bringt. In der Voreinstellung ist das die erste Stufe mit 2,33 zusätzlichen Aufträgen im Monat, weil sie auf die beiden folgenden durchschlägt. Verschieben Sie die Regler, kann das kippen: Bei sehr vielen Anfragen und wenigen Terminen wandert der Hebel nach hinten.

Stufeheute (%)einen Punkt mehr (%)zusätzliche Aufträge je Monat (Anzahl)zusätzlicher Umsatz je Monat (€)
Stufe 1: Besucher zu Anfrage3 %4 %2,337.000 €
Stufe 2: Anfrage zu Termin61,1 %62,1 %0,11344 €
Stufe 3: Termin zu Auftrag31,8 %32,8 %0,22660 €
Kein Benchmark

Warum steht hier kein Vergleichswert aus der Branche?

Weil er in die Irre führt. Eine Anfragequote hängt an Angebotspreis, Suchbegriff, Gerät und Verkaufszyklus, und diese vier unterscheiden sich zwischen zwei Betrieben derselben Branche stärker als zwischen zwei Branchen. Der Rechner vergleicht deshalb Ihre Stufen untereinander. Das ist die einzige Messlatte, die Ihre Entscheidung trägt.

Vergleichbarkeit

Wofür ist der Umsatz je 100 Besucher gut?

Er macht Werbekanäle vergleichbar, deren Klickpreise weit auseinanderliegen. In der Voreinstellung bringen 100 Besucher 1.750 Euro Umsatz. Neben einem Klickpreis von 7,77 Euro steht diese Zahl anders da als neben 41 Euro. So lässt sich vor dem Kampagnenstart abschätzen, welcher Kanal überhaupt tragen kann.

Checkliste

Wie messen Sie die vier Zahlen sauber?

Aus vier verschiedenen Quellen, und genau daran scheitert es meistens. Besucher aus der Statistik, Anfragen aus Formular und Telefonnotiz, Termine aus dem Kalender, Aufträge aus der Auftragsliste. Wer nur die erste Quelle hat, misst eine Stufe und rät den Rest. Die Liste unten geht die Punkte in der Reihenfolge durch.

  • Zeitraum festlegen, mindestens einen vollen Monat, bei langen Verkaufszyklen ein Quartal
  • Besucherzahl auf die Seiten begrenzen, die zu einer Anfrage führen sollen
  • Telefonanfragen mitzählen, sonst rechnet sich die erste Stufe künstlich schlecht
  • Termine aus dem Kalender ziehen und nicht aus der Erinnerung
  • Aufträge dem Monat der Anfrage zuordnen, nicht dem Monat der Unterschrift
  • Anfragen ohne Bedarf getrennt zählen, damit die zweite Stufe nicht Fehlkontakte bestraft
  • Die Messung nach drei Monaten wiederholen, sonst fehlt der Vergleichspunkt
Modellrechnung

Eine Modellrechnung mit offenen Annahmen.

PositionWert (Anzahl / % / €)Woher der Wert kommt
Besucher je Monat1.200Annahme, frei gewählt
Anfragen je Monat36Annahme, entspricht drei Prozent Formular-Conversion
Termine je Monat22Annahme, entspricht rund 60 Prozent Terminquote
Aufträge je Monat7Annahme, entspricht rund 30 Prozent Abschlussquote
Stufe 1: Besucher zu Anfrage3,0 %36 geteilt durch 1.200
Stufe 2: Anfrage zu Termin61,1 %22 geteilt durch 36
Stufe 3: Termin zu Auftrag31,8 %7 geteilt durch 22
Gesamtquote0,58 %7 geteilt durch 1.200
Durchschnittlicher Auftragswert3.000 €Annahme, frei gewählt
Umsatz je 100 Besucher1.750 €0,58 % mal 100 mal 3.000 €
Umsatz je Monat21.000 €7 mal 3.000 €
Hebel: ein Punkt auf Stufe 12,33 Aufträge1.200 mal 1 % mal 61,1 % mal 31,8 %
Hebel in Euro7.000 €2,33 mal 3.000 €

Modellrechnung mit offengelegten Annahmen, keine Ergebniszusage. Die Sensitivität rechnet einen Prozentpunkt mehr je Stufe bei sonst gleichen Werten und ohne Zeitversatz.

Belege

Quellen und Stand.

Stand: 6. September 2026. Die Voreinstellungen sind Annahmen; belastbar wird der Rechner erst mit Ihren gemessenen Zahlen.

FAQ

Häufige Fragen zum Funnel-Rechner.

Was ist eine gute Conversion-Rate?+
Diese Frage lässt sich ohne Ihren Angebotspreis und Ihren Verkaufszyklus nicht beantworten. Deshalb enthält der Rechner keinen Vergleichswert. Sinnvoll ist die Frage anders herum: Welche Stufe bringt bei einem Prozentpunkt mehr die meisten Aufträge? Diese Zahl steht in der Sensitivitätstabelle und hängt nur an Ihren Werten.
Warum ist die Gesamtquote so viel kleiner als jede Einzelquote?+
Weil sich die Stufen multiplizieren. 3,0 Prozent mal 61,1 Prozent mal 31,8 Prozent ergeben 0,58 Prozent. Aus 1.200 Besuchern werden so sieben Aufträge. Wer nur die erste Stufe optimiert, verschiebt die größte Zahl, aber der Weg zum Auftrag bleibt eine Kette, in der jedes Glied zählt.
Zählen Telefonanfragen mit?+
Ja, unbedingt. In Handwerk, Kanzlei und Praxis kommt ein erheblicher Teil der Anfragen über das Telefon. Wer nur Formulare zählt, misst die erste Stufe zu niedrig und sucht den Fehler an der falschen Stelle. Eine Telefonnotiz mit Datum und Quelle reicht für diese Messung aus.
Wie gehe ich mit langen Verkaufszyklen um?+
Mit größeren Zeitfenstern und mit Zuordnung zum Anfragemonat. Wenn zwischen Anfrage und Unterschrift drei Monate liegen, verzerrt eine Monatsbetrachtung die dritte Stufe. Rechnen Sie dann mit Quartalen und ordnen Sie jeden Auftrag dem Monat zu, in dem die Anfrage kam, nicht dem Monat des Abschlusses.
Verlassen meine Eingaben den Browser?+
Nein. Der Rechner arbeitet lokal, es wird nichts übertragen. Erst beim Absenden der Potenzial-Analyse geht eine Ergebniszeile mit Ihren vier Zahlen als Notiz mit. Dann können wir im Gespräch über Ihre Stufen sprechen statt über allgemeine Empfehlungen.
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