Werbung auf LinkedIn schalten Sie über den Kampagnen-Manager oder einfacher, indem Sie einen Beitrag Ihrer Unternehmensseite sponsern. Das Mindestbudget liegt bei 10 Dollar am Tag, neuen Werbetreibenden schlägt LinkedIn 25 Dollar vor. An einem einzelnen Tag darf LinkedIn bis zu doppelt so viel ausgeben, in der Woche höchstens das Siebenfache.
Über zwei Wege: Beitrag der Unternehmensseite sponsern oder Kampagne im Kampagnen-Manager anlegen. Das Sponsern legt automatisch ein Laufzeitbudget, die Gebotsstrategie maximale Ausspielung und einen Zeitplan mit Start und Ende an und rechnet nach Einblendungen ab. Wer mehr Optionen für Budget, Gebot und Zeitplan braucht, arbeitet im Kampagnen-Manager.
Diese Seite behandelt LinkedIn. Für Facebook und Instagram gilt Facebook- und Instagram-Werbung schalten; ob ein Suchkanal besser passt, zeigt Google Ads oder Meta Ads.
| Weg | Einstellungen | Grenze |
|---|---|---|
| Beitrag der Unternehmensseite sponsern | Laufzeitbudget, maximale Ausspielung, Start- und Enddatum, Abrechnung nach Einblendungen | nicht alle Budget-, Gebots- und Zeitplanoptionen verfügbar |
| Kampagnen-Manager | Tages-, Laufzeit- oder beide Budgets, Gebotsstrategien, Ziele wie Lead-Generierung | braucht Rolle als Account-Manager oder Kampagnenmanager im Werbekonto |
Für Anfragen mit Formular ist der Kampagnen-Manager der richtige Ort. Anzeigengruppen zur Lead-Generierung, die die Voraussetzungen erfüllen, optimiert LinkedIn standardmäßig auf hochwertige Leads. Wer nur einen Beitrag bekannter machen will, sponsert ihn direkt von der Seite.
Mindestens 10 Dollar am Tag für jedes Anzeigenformat, für neue, noch nicht gestartete Kampagnen mindestens 100 Dollar Laufzeitbudget. Neuen Werbetreibenden schlägt LinkedIn 25 Dollar am Tag vor. Durchgehend laufend sind das mindestens rund 304 Dollar im Monat, beim Vorschlag rund 760 Dollar. Was eine Anfrage kostet, hängt am Klickpreis und an der Formularquote.
| Budgetregel | Wert | Einheit |
|---|---|---|
| Mindestbudget je Tag | 10 | Dollar, jedes Anzeigenformat |
| Mindest-Laufzeitbudget neuer Kampagnen | 100 | Dollar |
| Vorschlag für neue Werbetreibende | 25 | Dollar am Tag |
| Mehrausgabe an einem Tag | bis 100 | Prozent über dem Tagesbudget |
| Obergrenze je Woche (Montag bis Sonntag) | 7 | mal Tagesbudget |
Die Formel ist dieselbe wie auf allen unseren Seiten: Kosten je Anfrage gleich Klickpreis geteilt durch Formularquote. Klickpreise auf LinkedIn haben wir nicht gemessen; die Tabelle setzt drei Annahmen ein.
| Annahme Klickpreis (Euro) | Annahme Formularquote (Prozent) | Kosten je Anfrage (Euro) |
|---|---|---|
| 5,00 | 3 | 166,67 |
| 8,00 | 3 | 266,67 |
| 12,00 | 3 | 400,00 |
Modellrechnung mit Annahmen, keine Messwerte: Klickpreise von 5, 8 und 12 Euro, 3 Prozent Formularquote wie auf allen Rechnerseiten. Ob sich das trägt, entscheidet der Wert eines Kunden; Ihre Zahlen setzen Sie im Cost-per-Lead-Rechner ein.
Ja, an einzelnen Tagen bis zu 100 Prozent mehr. Bei einem fortlaufenden Zeitplan gleicht LinkedIn das über eine Woche von Montag bis Sonntag aus und gibt höchstens das Siebenfache des Tagesbudgets aus. Bei festem Zeitplan bleibt die Summe unter Tagesbudget mal Anzahl der Tage. Das Laufzeitbudget wird nie überschritten.
Ein Beispiel aus der LinkedIn-Hilfe: Bei 100 Dollar Tagesbudget und fortlaufendem Zeitplan können an einem Tag bis zu 200 Dollar anfallen, in der Woche aber nicht mehr als 700 Dollar. Wer ein festes Monatsbudget hat, plant deshalb mit dem Wochenwert, nicht mit einem einzelnen Tag.
Zwei Dinge beim Zeitplan: Anzeigengruppen starten um 0:00 Uhr koordinierter Weltzeit, in Deutschland also je nach Jahreszeit um 1 oder 2 Uhr nachts. Und ein bereits festgelegtes Startdatum lässt sich nicht so ändern, dass die Kampagne innerhalb der nächsten 24 Stunden beginnt. Wer am Montag starten will, stellt das vor Montag um.
LinkedIn erreicht Menschen in ihrer beruflichen Rolle, also genau die Entscheider, die auf anderen Kanälen schwer zu finden sind. Eine Grenze gibt es in der EU: Seit Juni 2024 können Werbetreibende dort keine Zielgruppen mehr auf Basis der Mitgliedschaft in LinkedIn-Gruppen bilden. Die EU-Kommission hat den Schritt am 7. Juni 2024 bestätigt.
Warum das gerade jetzt zählt: Seit August 2026 gibt es auch Werbung in ChatGPT. Dort sehen aber nur Nutzer der Tarife Free und Go Anzeigen, nicht die Konten mit ChatGPT Business oder Enterprise. Wer Entscheider in Unternehmen erreichen will, die über ihren Arbeitgeber ChatGPT nutzen, erreicht sie dort nicht. LinkedIn bleibt für diese Gruppe einer der wenigen bezahlten Kanäle. Die Einzelheiten stehen auf ChatGPT Ads schalten.
Die Gruppen-Grenze folgte einer Beschwerde zivilgesellschaftlicher Organisationen bei der EU-Kommission. Die Befürchtung war, dass über Gruppen indirekt nach besonders geschützten Merkmalen wie politischer Meinung oder sexueller Orientierung ausgewählt werden könnte. Für B2B-Kampagnen bleiben Merkmale wie Branche, Unternehmensgröße und Funktion die üblichen Wege.
Wenn ein Auftrag so viel wert ist, dass eine teure Anfrage trotzdem trägt, und wenn die Entscheider klar beschreibbar sind. Für Steuerberater, Kanzleien mit Unternehmensmandaten und B2B-Dienstleister kann das passen. Für Leistungen an Privatkunden ist LinkedIn der falsche Ort. Vor der ersten Kampagne gehört fest, was eine Anfrage höchstens kosten darf.
Die Rechnung, die wir vorher machen: Kundenwert mal Abschlussquote ergibt, was eine qualifizierte Anfrage wert ist. Liegt die Modellrechnung oben deutlich darüber, lohnt LinkedIn nur mit einer Strecke, die mehr Anfragen aus denselben Klicks macht: eine Seite mit genau einem Angebot, ein kurzes Formular, ein schneller Rückruf. Wie wir das aufbauen, steht auf Performance-Marketing.
Oft ist der günstigere erste Schritt der eigene Bestand. Wer frühere Kunden und Interessenten nicht angesprochen hat, bezahlt auf LinkedIn für Aufmerksamkeit, die er schon hatte. Den Vergleich rechnet Bestandskunden oder Neukunden vor.
Stand: 23. September 2026, alle Seiten an diesem Tag abgerufen. LinkedIn nennt Budgets in Dollar; in anderen Währungen gelten Entsprechungen. Klickpreise haben wir nicht gemessen, die Rechnung arbeitet mit ausgewiesenen Annahmen.
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